Klein, aber leistungsstark

Abitur am Beruflichen Gymnasium: Vier Schüler schaffen die eins vor dem Komma

Strahlende Abiturienten: 50 Schüler des Beruflichen Gymnasiums erhielten am Wochenende ihre Zeugnisse. Foto: privat

Eschwege. Als kleiner, aber sehr leistungsfähiger Jahrgang wurden jetzt 50 Abiturienten vom Beruflichen Gymnasium verabschiedet.

Aus den Händen von Ivonne Benedict und Erwin Neugebauer als den zuständigen Abteilungsleitern sowie den Tutoren Imke Carl, Anja Schmandt, Andreas Althen und Rainer Manegold erhielten sie die begehrten Zeugnisse der Allgemeinen Hochschulreife.

In seiner Festrede hatte Schulleiter Manfred Zindel seine nun ehemaligen Schüler ermutigt, den gegenwärtigen und künftigen Herausforderungen der globalisierten Welt entgegenzutreten. In den Worten „Die Zukunft wird euch nicht gebracht, sondern ihr müsst sie euch holen“ gipfelte die Kernaussage seiner Rede. Zindel wies in seiner Festansprache auch darauf hin, dass die Zeugnisnoten zwar ein wichtiger Bestandteil für den Start in das berufliche Leben seien, aber letztlich nur eine Momentaufnahme darstellten. Die wahren Fähigkeiten und menschlichen sowie fachlichen Kompetenzen würden sich keineswegs immer nur in Zeugnisnoten widerspiegeln.

Jahrgangsbester wurde Laurenz Beck (Schwerpunkt Wirtschaft) mit der sehr guten Durchschnittsnote 1,1. Er hatte in seiner mündlichen Physik-Prüfung mit 15 Punkten ebenfalls ein Traumergebnis erzielt. Dicht hinter ihm folgten ebenfalls aus dem Schwerpunkt Wirtschaft Simon Zindel (1,5) und Manpreet Singh (1,6) sowie Paul Bommhardt, der mit einer 1,8 gleichzeitig auch der beste Abiturient aus dem Schwerpunkt Datenverarbeitungstechnik/Elektrotechnik war.

Eine besondere Ehrung wurde den Schülern zuteil, die in einer mündlichen Prüfung mit 15 Punkten und damit einer 1+ überzeugten: Simon Behrendt und Florian Thiel (beide Geschichte), Amelie Grund und Alisa Roth (beide Gesundheitsökonomie), Manpreet Singh (Physik) sowie Simon Zindel mit je-weils 15 Punkten in Mathematik und schriftlich in Wirtschaftslehre. (red/ts)

Kommentare