175 Jahre

Klosterbrauerei trotzt allen Widrigkeiten

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Eschwege. Die Eschweger Klosterbrauerei wird in diesem Jahr 175 Jahre alt. Allen Widrigkeiten hat sie bisher getrotzt. Am Wochenende wird das Jubiläum groß gefeiert.

 „Bleibe deiner Heimat treu - trinke Eschweger Klosterbräu.“ Allein dieser Slogan, mit dem einst für das Produkt geworben wurde, machte die Brauerfamilie Andreas die Verbundenheit zu ihrer Heimatstadt Eschwege deutlich. Am nächsten Wochenende feiert die Brauerei ihren 175. Geburtstag an zwei Abenden im Hof des Klosters mit ihren Kunden. Das Verbreitungsgebiet der AKE konzentriert sich auf die Region zwischen Sontra und Neu-Eichenberg, Kassel und Göttingen. Heimatverbunden und voller Tatendrang, kontinuierlich bei der Modernisierung des Betriebes, und dabei immer das Wohl der Mitarbeiter im Auge behaltend, hat die Brauerei in der Vergangenheit ausgezeichnet. Energie und Bodenständigkeit machte den langen Familienbesitz möglich. Am Wochenende wird dieses Jubiläum gebührend gefeiert. Ganz anders allerdings, als noch das Fest zum 150-jährigen Bestehen 1989. Damals wurde der runde Geburtstag mehr im klassischen Sinne begangen. Kommers mit Festrede, Galadinner, Tanz und natürlich mit Eschweger Bier. Das musste quasi so sein. Heute wird neuzeitlicher, moderner gefeiert. Die Zeiten haben sich verändert. Der Klosterhof in der Eschweger Innenstadt liefert das Ambiente für zwei so genannte „Blaue Nächte“ am Freitag und Samstag mit viel Musik und Beamer-Lightshows. Eines ist gegenüber 1989 gleich geblieben: Auch am 23. und 24. Mai wird das Eschweger Bier in Strömen fließen. Angesprochen sind bei der „Just Blue Party“ mit DJ Ben E. am Freitag, wie auch bei der „Blauen Nacht“ am Samstag mit der Rockband Rambling Stamps alle Generationen. Brauereichef Ernst Andreas wünscht sich, dass an beiden Tagen der Hof der Klosterbrauerei aus allen Nähten platzt, dass sich Eschwege und die gesamte Werra-Meißner-Region mit der Klosterbrauerei identifizieren. Im Interview schätzt der Brauereichef die Chancen für die Zukunft ein.

Lesen Sie in der gedruckten Montagsausgabe ein Interview mit Brauereichef Ernst Andreas zur Zukunft der Brauerei. Außerdem veröffentlichen wir in der nächsten Woche weitere Teile aus der Firmengeschichte.

Von Harald Triller

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