Ferien am Werratalsee

Knaus-Campingplatz erwartet in diesem Sommer mehr Gäste als je zuvor

Urlaub in Seelage: Direkt am Werratalsee ist der Knaus-Campingplatz gelegen. Urlauber schätzen die Idylle zwischen Natur und Innenstadtnähe. Archivfoto: Greim

Eschwege. Oliver Krämer vom Knaus Campingplatz am Werratalsee bei Eschwege rechnet mit einer Rekordsaison. Nachdem erst 2015 mit fast 30 000 Übernachtungen mehr Gäste als je zuvor auf dem Platz in Eschwege begrüßt wurden, sagt Krämer: „In diesem Jahr werden es noch mehr.“ Die Knaus-Gruppe betreibt insgesamt 24 Campingplätze, überwiegend auf Vier-Sterne-Niveau, zwei sind mit fünf Sternen klassifiziert, einer der beiden ist der am Werratalsee in Eschwege.

Im Mai, insbesondere über die Feiertage, ist die Anlage bereits komplett ausgebucht. „Wir sind glücklich über die Entwicklung“, sagt Eschweges Bürgermeister Alexander Heppe, „der Park ist eine Erfolgsgeschichte.“ Die Natur- und Stadtnähe macht nach Ansicht von Jutta Riedl von der Touristinformation die Attraktivität aus. „Die Lage könnte besser nicht sein“, so Heppe.

Für jede Interessengruppe hat die Anlage das passende Angebot. Es gibt Stellplätze für Wohnmobile und -wagen sowie für Zelte. Und darüber hinaus finden Urlauber ohne eigene Ausrüstung Mietmöglichkeiten.

Angesichts der guten Entwicklung investiert das Unternehmen kräftig. In dieser Saison werden vier neue Mobilhomes zum Stückpreis von 20 000 Euro aufgestellt. Für die Camper bedeutet das nochmals mehr Komfort als in den bisherigen Unterkünften. „Die Unterkünfte sind eingerichtet wie Ferienwohnungen, mit Küche, sanitären Anlagen und Terrasse“, erklärt Sandra Knaus. Bis zu sechs Personen haben darin Platz, Zielgruppe sind Familien. Pro Übernachtung müssen 55 bis 95 Euro gezahlt werden.

Die Campmanager Katja und Bruno Simon bieten ihren Gästen unterschiedliche Aktivitäten an. Das reicht von der Schnitzeljagd über Lagerfeuerabende mit Stockbrotbacken bis zur Nachtwanderung. Ganz neu im Programm sind in diesem Jahr Musikveranstaltungen. „Das Angebot richtet sich nicht nur an unsere Urlaubsgäste, sondern auch an die Einheimischen“, sagt Katja Simon. Die im Sommer regelmäßig auftretende Massenentwicklung der Cyanobakterien ist nach Angaben der Platzbetreiber für die Urlauber kein Thema. „So schlimm, wie das immer dargestellt wird, ist das nicht“, sagt Sandra Knaus.

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