Kontrolle vorgespielt: Polizei sucht nach "falschem" Kollegen

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Polizeikontrolle in Friedrichshafen

Eschwege. Die Polizei ist auf der Suche nach einem mutmaßlich falschen Polizisten, der in Eschwege in Erscheinung getreten ist. Eine Zeugin hatte die Polizei aufmerksam gemacht.  

Der Mann ist am vergangenen Donnerstag (11. August) gegen 6.50 Uhr vor dem Klinikum Werra-Meißner in Eschwege in Erscheinung getreten. Von dieser Wahrnehmung berichtete jetzt eine 21-jährige Frau aus dem Werra-Meißner-Kreis der Polizei.

Die junge Frau war nach Polizeiangaben an besagtem Donnerstag gegen 6.45 Uhr auf dem Weg von Reichensachsen kommend zum Klinikum Werra-Meißner. Schon während der Fahrt fiel ihr ein Wagen auf, der hinter ihr her fuhr. Der Fahrer des Wagens folgte ihr bis an das Krankenhaus. Die Person trat an die geöffnete Fahrertür und beschuldigte die 21-Jährige, während der Autofahrt dauerhaft mit dem Handy telefoniert bzw. gespielt zu haben. Dies wurde von der jungen Frau jedoch abgestritten. Nach einem kurzen Streitgespräch - wobei die Person laut Aussagen der 21-jährigen einen sehr unfreundlichen Ton an den Tag legte - stieg der Mann wieder in sein Auto und fuhr Richtung Stadtmitte davon. Bei dem Wagen soll es sich um einen schwarzen oder dunkelgrauen Skoda Fabia gehandelt haben

Personenbeschreibung

Bei dem Mann handelt es sich um einen ca. 35 Jahre alten Mann, etwa 185 cm groß, schlank, kurze braune Haare, Brillenträger. Der Mann war mit einer dunklen Hose und einer dunkelblauen Strickjacke bekleidet. Auf der Jacke war auf der linken Brusthälfte der Name "SCHRÖDER" in weißer Farbe aufgestickt. Über dem Namen befanden sich drei oder vier Sterne. Auf der Jacke war ein nicht näher zu beschreibendes (Hoheits-) Zeichen angebracht. Weiterhin waren Schulterstücke mit drei oder vier silbernen Sternen angebracht.

Das ganze Aussehen des Mannes war nach Meinung der Polizei auf das äußere Aussehen eines Polizeibeamten ausgelegt.

Eine Überprüfung durch die Polizei Eschwege ergab, dass es sich bei der Person weder um einen Beamten der Polizeidirektion Werra-Meißner, noch um einen Beamten der Bundespolizei mit Sitz in Eschwege gehandelt hat. Die Gesamtumstände - die Polizei hat keine aufgestickten Namen und auch keine Sterne über den Namen, sowie die durchgeführte Überprüfung - lassen die Vermutung zu, dass es sich bei der Person nicht wirklich um einen "echten" Polizeibeamten gehandelt hat.

Hinweise auf die Person oder ein gleichgelagertes Ereignis an die Polizei Eschwege unter 05651/925-0.

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