Immobilienmarktbericht: Auch Durchschnittspreise steigen

Im Kreis werden wieder mehr Häuser verkauft

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Laut einem Bericht steigen auch die Durchschnittspreise. 

Im Werra-Meißner-Kreis wurden im vergangenen Jahr wieder mehr Häuser verkauft. Im Durchschnitt ist der Immobilienpreis für die Objekte gestiegen. Das geht aus dem Immobilienmarktbericht hevor, den das Amt für Bodenmanagement jetzt vorgestellt hat.

715 bebaute Grundstücke wurden im vergangenen Jahr im Kreisgebiet verkauft. Das sind 14 mehr als im Jahr zuvor und immerhin 140 Immobilien mehr als noch vor zwei Jahren. Die durchschnittlichen Verkaufspreise sind zwar um sieben Prozent gestiegen, das Niveau von 2013 haben sie allerdings noch nicht erreicht. 

Bestes Baufinanzierungsjahr

Damals kostete ein frei stehendes Einfamilienhaus durchschnittlich 118 000 Euro. Heute haben die Käufer im Mittel 114 000 Euro bezahlt. Diesen Trend bestätigen sowohl die Sparkasse Werra-Meißner als auch die VR-Bank Werra-Meißner. „2015 hatten wir das beste Vermittlungs- und Baufinanzierungsjahr“, sagt Ulrich Siebald, Sprecher der Sparkasse im Landkreis. Durch die aktuell gute Nachfrage beobachtet das Kreditinstitut auch einen leichten Anstieg der Immobilienpreise. Auch bei der VR-Bank macht sich diese Entwicklung bemerkbar. „Der Immobilienmarkt in unserem Kreis hat sich in den vergangenen zwei Jahren positiv entwickelt“, sagt VR-Bank-Prokurist Patrick Walter. 

Die Nachfrage nach qualitativen Wohnobjekten und insbesondere Renditeobjekten habe spürbar angezogen. Der Markt sei allerdings zweigeteilt, so Walter. Auf den Dörfern gebe es viele unverkäufliche Objekte, in Städten wie Eschwege, Hessisch Lichtenau, Witzenhausen oder Bad Sooden-Allendorf sei die Nachfrage ungebrochen hoch. 

„Nach wie vor zählt beim Verkaufspreis Lage, Lage, Lage“, sagt Werner Schäfers, Vorsitzender des Gutachterausschusses beim Amt für Bodenmanagement. Das Amt hat für den Immobilienmarktbericht 2329 Verträge ausgewertet.

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