15,5 Millionen Euro für Schlosssanierung - Bauarbeiten dauern bis 2018

Landgrafenschloss in Eschwege

Eschwege. Elf Modelle mit Gesamtkosten von bis zu 27 Millionen Euro wurden durchgespielt. Das unter dem Arbeitstitel "Variante 7" vorgestellte Konzept zur Sanierung des Landgrafenschlosses in Eschwege kristallisierte sich während einer Sitzung des Finanzausschusses als sinnvollste Lösung heraus.

Berücksichtigt ist nicht nur die dringende Sanierung des historischen Gebäudes, das Sitz der Kreisverwaltung ist, sondern auch der Raumbedarf der Behörde insgesamt. 15,5 Millionen Euro stehen unter dem Strich als Gesamtkosten. Unter Berücksichtigung von wegfallenden Kosten für angemietete Büroräume an anderer Stelle und eingesparten Betriebskosten betragen die Kosten pro Jahr nach Angaben des Ersten Kreisbeigeordneten Dr. Rainer Wallmann 322.800 Euro.

In diesen Kosten enthalten ist ein zehnprozentiger Sicherheitszuschlag. Der sollte angesichts der sehr alten Bausubstanz und der damit verbundenen Risiken auf zwanzig Prozent erhöht werden, um unvorhergesehene Kosten abzudecken.

Die Sanierung und der Umbau des Landgrafenschlosses und anderen Verwaltungsgebäuden beginnen im Juni mit den Arbeiten im und am Kreishaus in Witzenhausen und dauern voraussichtlich bis Ende 2018.

Von Harald Sagawe

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