Johannisfest: G.G. singt zur Eröffnung 

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Der Eschweger Schlagerstar G. G. Anderson eröffnet mit seinen vielen Fans am 27. Juni 2013 das Johannisfest.

G.G.Anderson, Schlagerstar und waschechter Dietemann, wird das Johannisfest 2013 eröffnen. Mit dieser Personalie hoffen die Veranstalter den in der Vergangenheit immer schlechter besuchten Festauftakt zu retten.

Eschwege. Die Johannisfest-Organisatoren der Stadt und die Verantwortlichen im Eschweger Rathaus um Bürgermeister Alexander Heppe haben auf die zuletzt so schlechte Resonanz der einst so glorreichen Donnerstag-Auftaktgala zum Fest der Freuden reagiert. „Ja, ja, ja, ich mache es.“ Mit diesem Wort, nachhaltig und dreifach ausgesprochen, hat der heimische Schlagerstar und waschechte Dietemann Gerd Grabowski, alias G.G. Anderson, signalisiert, dass er nach seinen glanzvollen Auftritten 1997 und 2006 noch einmal den Johannisfestauftakt bestreiten und gestalten wird.

Der für heute geplante offizielle Pressetermin musste wegen eines Trauerfalls verschoben werden, aber am kommenden Freitag wird er nachgeholt. Dann werden Alexander Heppe, Cheforganisator Uwe Gondermann und der Vorstandstandsvorsitzende der Sparkasse Werra-Meißner, Frank Nickel, der glücklicherweise auch wieder mit im Boot ist, den guten Weg zur Rettung dieses Abends verkünden.

Die Gründe des Besucherrückganges sind sicherlich auf verschiedenen Ebenen zu suchen. Aber Sorgen muss es bereiten, wenn das Gastspiel einer Gruppe, wie die Schürzenjäger, die völlig neu aufgestellt ist und europaweit wieder für Furore sorgt, zum Flop wird. Da ist nur verständlich, dass G.G. Anderson als Rettungsanker verpflichtet wurde. Und es bleibt zu hoffen, dass die Auftaktgala mit dem heimischen Topstar der Schlagermusikszene neuen und zukunftsweisenden Schwung erhält.

Wie schon vor sechs Jahren heißt das Motto des Abends „G.G. Anderson und Freunde“. Ganz sicher wird er auch diesmal nicht verraten, wer am 27. Juni 2013 an seiner Seite steht. Vor sechs Jahren waren es Nicole, Francine Jordi, Michael Holm, Chris Andrews und Semino Rossi.

Weiterer Bericht folgt in der kommenden Woche.

Von Harald Triller

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