Streit zwischen der Kreisstadt Eschwege und dem Kanuclub

Eschweger Linke wollen Steg über Werra-Altarm

Behinderung: Der geplante Weg entlang der Werra würde die Einsetzstelle für Kanus kreuzen. Vorsitzender Joachim Keller Hanke begrüßt die Kanuwanderer Rainer Dehnhardt und Jürgen Funke (von links) auf dem Gelände des Eschweger Vereins. Foto: Sagawe

Eschwege. Im Streit zwischen der Kreisstadt Eschwege und dem Kanuclub um den Spazierweg entlang der Werra mischen sich jetzt die Linken ein. „In der Nähe des großen Wehrs könnte ein Fußgängersteg über den Altarm der Werra gebaut werden“, schlägt Fraktionsvorsitzender Bernhard Gassmann vor.

„In Verbindung mit der Tränenbrücke und der Leuchtbergbrücke entstünde ein herrlicher stadtnaher Rundwanderweg mit Parkplatz auf dem Werdchen“, so Gassmann.

Die Stadt möchte einen Spazierweg entlang der Werra von der Tränenbrücke in Richtung Leuchtberg Felsenkeller anlegen. Das stößt auf den erbitterten Widerstand des Kanuclubs, der dort sein Vereinsgelände hat, weil der Weg über das Grundstück verlaufen würde. Die Stadt hat den Leihvertrag für den Uferstreifen zum 31. Januar 2017 gekündigt.

Von Harald Sagawe

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