Tourist-Information Eschwege, Meinhard, Wanfried beteiligt sich an Grimm-App

Märchenhafte Schatzsuche

Eschweger Originale: Die Stadtführerinnen Sigrid Kathe (von links), Birgit Küster und Ingeborg Blaurock machten die Eschwege Videos für die Grimm-App, die sich Bürgermeister Alexander Heppe schon mal anschaute. Foto: Rissmann

Eschwege. Welches Werkzeug benutzt der Lohgerber August? Welche Figur findet man bei den Glocken am Rathaus? Welchem Märchen widmet sich der Brunnen im Landgrafenschloss? Für echte Dietemänner sind die Antworten kein Problem, für Gäste allerdings spannende Fragen und die Möglichkeit die märchenhaften Züge der Kreisstadt Eschwege kennenzulernen.

Und für die Eschweger gibt es noch 45 weitere Stationen, um mit der Schatzsuche-App die Grimmheimat Nordhessen zu entdecken.

Das Prinzip ist einfach: An den jeweiligen Stationen gibt es eine Tafel, über den dort angebrachten QR-Code, QR steht für Quick Response, was schnelle Antwort heißt. Damit wird man zu einem Video geleitet, in dem Stadtführer eine Geschichte zu dem Standort erzählen in dem die Lösung zur Rätselfrage enthalten ist.

An den Eschweger Stationen trifft man auf die Stadtführerinnen Sigrid Kathe, Birgit Krüger und Ingeborg Blaurock. Birgit Krüger, verkleidet als Landgraf Friedrich II. oder einfach der Tolle Fritz genannt, verrät einiges über das Landgrafenschloss, Sigrid Kathe alias Lohgerberfrau Annekäther erzählt von der Arbeit ihres Mannes, dem Lohgerber August und Ingeborg Blaurock alias Eschweger Bürgerin Ann-Kathrin weiht in ihrem Video in die Geheimnisse des Glockenspiels am Rathaus ein.

Einen Nachmittag haben die drei Damen gemeinsam mit Jutta Riedel von der Tourist-Information Eschwege, Meinhard Wanfried in Kassel verbracht, um die kurzen Filmchen zu drehen. „Also ich habe ja lieber 50 Gäste vor mir, als eine Kamera“, sagt Ingeborg Blaurock. Aber letztlich hatten die Stadtführerinnen ihre Geschichten schnell im Kasten und viel Spaß dabei. Und für so viel ehrenamtlichen Einsatz überreichte Bürgermeister Alexander Heppe im Namen der Stadt und der Tourist-Info ein kleines Geschenk. „Es ist toll, wie sie es immer schaffen die richtige Atmosphäre in die Führungen zu bringen“, sagt er.

grimmheimat.de/schatzsuche

Von Diana Rissmann

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