Magier Thimon von Berlepsch verzaubert Sparkassen-Besucher

Zum Abschied verzaubert: Magier Thimon von Berlepsch hat Susanne Wilke, die mit ihrem Mann und Sparkassen-Vorstand Wolfgang Wilke die Region verlassen wird, und Klaus Rudeloff in Hypnose versetzt. Foto: Forbert

Eschwege. Mit Thimon von Berlepsch hat die Sparkasse einen der angesagtesten deutschen Magier verpflichtet. Dabei hat sie die Heimat nicht aus den Augen verloren. Denn Thimon von Berlepsch stammt aus dem Kreis und ist auf dem gleichnamigen Schloss bei Witzenhausen aufgewachsen.

Eschwege. Der Höhepunkt des Abends kam ganz unvermittelt. Nachdem der Magier Thimon von Berlepsch mit allen 480 Gästen der Sparkassen-Reihe „Von Mensch zu Mensch“ ein Spiel der Massen inszeniert hatte, wählte er drei Personen aus, mit denen er auf der Bühne „Spaß haben wollte“. Die beiden Frauen und der Mann waren einverstanden. Sekunden später waren sie in Hypnose gefallen.

Einzigartig ist Berlepsch Art, Magie mit Poesie, Hypnose, Geschichtenerzählen und feingeistiger Komik zu verbinden. Zurzeit tourt der mit seinen beiden Solo-Programmen „Der Magier“ und „Secretcircle“ durch Deutschland.

Die klassischen Zaubertricks standen nicht im Mittelpunkt des Magiers. Vielmehr hat er in seiner Show Botschaften vermittelt. Mehr Gelassenheit, größere Zufriedenheit und eine positive Lebenseinstellung gab der smarte Magier an die Zuschauer weiter.

Katja Nickel, Susanne Wilke und Klaus Rudeloff, die der Hypnotiseur in Trance versetzt hatte, führte er nicht vor, sondern ging respektvoll mit ihnen um. Zum Beispiel forderte er Susanne Wilke Intuition heraus, die unter 54 Spielkarten die richtige erriet. Klaus Rudeloff schaffte es ebenfalls intuitiv, 16 Zahlen so anzuordnen, dass sowohl vertikal, als auch horizontal und diagonal immer das Ergebnis herauskam, das er zuvor auf eine Karte geschrieben hatte. Die Zuschauer, die anfangs noch versucht hatten, die Tricks des Magiers mit ihrem Verstand zu entlarven, staunten am Ende mit offenem Mund.

Was noch los war?

Wolfgang Wilke, Vorstandsmitglied der Sparkasse Werra-Meißner wurde am Mittwochabend offiziell von Landrat Stefan Reuß verabschiedet. Wilke verlässt nach neun Jahren das heimische Kreditinstitut und wird Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Nienburg.

Reuß würdigte Wilkes Wirken in einer schwierigen Zeit. Ein Jahr nach seinem Eintritt habe die Finanzkrise begonnen, die sich mit Wirtschaftskrise, Schuldenkrise und jetzt einer Niedrigzinsphase fortsetzte. Gleichzeitig habe die Sparkasse Werra-Meißner unter Wilkes Regie in den letzten neun Jahren die besten Ergebnisse hervorgebracht.

Wolfgang Wilke betonte in seiner Abschiedsrede an Kunden und Geschäftspartner, dass er sich im Kreis sehr wohl gefühlt habe und die Entscheidung hierherzukommen schon gefällt war, bevor die Sparkasse ihn angenommen hatte. Er freute sich, dass die Bank heute stabiler dastehe als in seiner Anfangszeit, als die Sparkasse sich im Umbruch befand. „Obwohl ich mich hier pudelwohl gefühlt habe, suche ich im letzten Drittel meines Arbeitslebens eine neue Herausforderung“, sagte Wilke. (ts)

Von Tobias Stück

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