Polizei legt Unfallstatistik für den Kreis vor

Mehr Tote, weniger Menschen verletzt

Werra-Meißner. Trotz geringerer Einwohnerzahlen nimmt die Fahrzeugdichte im Werra-Meißner-Kreis zu. Von den immer weniger Menschen, die in der Region leben, fahren immer mehr Auto. Die Zahl der Unfälle hat im vergangenen Jahr leicht zugenommen, die der Verkehrstoten verdoppelte sich 2012 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahezu von sechs auf zehn, ohne von langjährigen Jahresmittel erheblich abzuweichen.

Die Zahlen gehen aus der Statistik hervor, die gestern in Eschwege von Polizeidirektor Thomas Beck, dem Leiter des regionalen Verkehrsdienstes, Rüdiger Willich und Polizeisprecher Jörg Künstler vorgelegt wurde.

2012 wurden weniger Verletzte gezählt als 2011, der Anteil der Schwerverletzten war rückläufig. Das gilt auch für die Beteiligung von Kindern. Bei den Verkehrsunfällen entstand Sachschaden, der mit knapp 5,8 Millionen Euro und damit um eine halbe Million Euro niedriger als 2011 beziffert wird.

Der bei allen 2360 Unfällen entstandene volkswirtschaftliche Schaden liegt deutlich darüber und beträgt etwa 22 Millionen Euro. Die Karambolagen haben vielfältige Ursachen. Ganz oben in der Statistik rangieren erneut überhöhte Geschwindigkeit und zu geringer Sicherheitsabstand.  

Von Harald Sagawe

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