Schneewelle kommt

Rechte und Pflichten: Das muss man beim Winterdienst beachten

+
Viele Regeln: Den eigenen Grundstückseingang muss jeder von Schnee und Eis befreien. Bei Gehwegen gelten unterschiedliche Pflichten.

Melsungen. Die nächste Schneewelle steht bevor. Doch wer muss wann Schnee schippen und darf man Salz streuen? Wir haben die wichtigsten Pflichten für Anwohner zusammengefasst.

Welche Bereiche müssen Anwohner selbst von Schnee und Eis befreien? 

Die Gehwege und die Zugänge zur Fahrbahn und zu Gründstückseingängen müssen in einer Breite von mindestens 1,25 Metern geräumt werden. Ist in Fußgängerzonen oder verkehrsberuhigten Bereichen kein Gehweg vorhanden, muss ein mindestens 1,50 Meter breiter Streifen vor dem eigenen Grundstück freigeräumt werden. Ein Beispiel aus dem Schwalm-Eder-Kreis: In Körle und Guxhagen gilt zusätzlich: Bei Eisglätte müssen Gehwege rutschfest werden, Überwege in einer Breite von mindestens zwei Metern.

Muss man als Anwohner auch die Fahrbahn von Schnee und Eis befreien?

Das aktuelle Wetter für Ihren Ort finden Sie hier.

Nein, aber wenn man vor dem eigenen Grundstück räumt, darf der Schnee nicht einfach auf die Fahrbahngeschippt werden. Das ist nur zulässig, wenn es erstens unzumutbar ist, den Schnee an eine andere Stelle zu bringen und wenn zweitens dadurch der Verkehr, insbesondere die Räumfahrzeuge, nicht behindert werden.

Bis wie viel Uhr müssen die Wege geräumt sein? 

Gehwege müssen grundsätzlich in der Zeit von 7 bis 20 Uhr freigeräumt sein. Bei Schneefall muss unverzüglich geschippt werden.

Was darf man zum Streuen benutzen? 

Als Streumaterial sollten nach Möglichkeit Mittel wie Sand und Split verwendet werden.

Ob man Streusalz benutzen darf und was bei einem Regelverstoß droht, lesen Sie in unserer gedruckten Donnerstagsausgabe und dem E-Paper.

 

Kommentare