Die Musik hatte das Städtchen fest im Griff

Die Gruppe Skal spielte im Hemingway einen Mix aus unterschiedlichen Musikrichtungen. Foto: Berg

eschwege. Aus dem Parkplatz der Oberen Anlagen kommend, war mein erstes Ziel in dieser „Nacht der Sieben Kneipen“ der neu eröffnete „Plan B“ in der Forstgasse: Voll von einem fröhlichen Publikum, das einem tollen Sänger lauschte. Thomas Stolkmann, Stolle mit Künstlername, ein Sänger, der seinen Liedern Charakter, Ausdruck und Wahrhaftigkeit gibt. Und weiter gings durchs Städtchen, denn es war die seit Jahren von der Initiative Stadtmarketing Eschwege veranstaltete Live-Musik-Nacht - diesmal glücklicherweise bei trockenem, fast mildem Wetter nach einem regnerischen, wildstürmischen Tag.

Entsprechend gut (aber nicht gleich stark) besucht waren die sieben mit einem blauviolettem Licht gekennzeichneten Lokale. Hoch her ging es in der Krone, wo ein sehr zahlreiches, sehr begeistertes Publikum den mitreißenden irischen Klängen der Gruppe Limerick lauschte. Auch in der Traube ließ sich das Publikum vom Charme mancher alten Hits verzaubern, von Jorita Solf und Marco Haseney angenehm gesungen.

Etwas ruhiger, trotz des sehr lauten Rocks der Sechziger und Siebziger, ging es im Goldenen Engel zu, wo eine gut gelaunte Riege aus älteren und jüngeren Herren ihrer Leidenschaft für fetzigen, „handgemachten“ Rock genüsslich frommte, getragen von einem gleichgesinnten Publikum. Proppenvoll wie immer war Zilles Bierhaus, wo die drei P-Finders Mühe hatten, gegen den Lärm des Publikums anzukämpfen. Im Hemingway spielten vier junge Leute, „Skal“, ein angenehmer Mix aus verschiedenen Richtungen und in der Neuen Liebe trat PS auf, das hat nichts mit Pferdestärke zu tun sondern ist eine Abkürung für „pleasant surprise“ was „angenehme Überraschung“ bedeutet. Die Überraschung waren die Jungs von der Band Via Rocca, die das übersichtliche Publikum mit solidem Rock und Pop gut unterhielten.

Von Francisco Pujiula

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