Schwarz-grün bietet neue Chancen für Kommunalpolitik

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Werra-Meißner. Während CDU und Bündnis 90/Die Grünen in Wiesbaden über eine Koalition im Hessischen Landtag verhandeln, denken die Politiker über die Auswirkungen einer solchen Verbindung in den kommunalen Parlamenten nach.

Im Kreistag Werra-Meißner, aber auch in der Eschweger Stadtverordnetenversammlung pflegen SPD und Grüne ein enges Miteinander. Könnte die neue Konstellation im Land die Zusammenarbeit in der Kommune belasten? „Nein“, sagen die Befragten. Im Gegenteil: Es werden sogar neue Chancen gesehen.

„Wir haben im Kreis eine guten Koalitionsvereinbarung mit der SPD“, sagt die grüne Landtagsabgeordnete Sigrid Erfurth, die auch Fraktionsvorsitzende im Kreistag ist. Auf dieser Basis werde verhandelt. Diese zukünftige Konstellation sei für die SPD nicht neu, erinnert Lothar Quanz (SPD) an Kreis-Koalitionen mit der FDP.

Stefan Schneider, CDU-Fraktionsvorsitzende in der Eschweger Stadtverordnetenversammlung, der für die Christdemokraten auch im Kreistag sitzt, glaubt an ein „neues Miteinander und einen anderen Umgang“. Ganz anders sieht das Lothar Dietrich, Fraktionschef von Bündnis 90/Die Grünen: „Für Eschwege hat das gar keine Bedeutung.“ Gefallen findet Dietrich am Handeln seiner Partei allerdings nicht.

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Von Harald Sagawe

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