A 44: Teilstrecke bei Hessisch Lichtenau kommt erst im Herbst

Hessisch Lichtenau. Die Inbetriebnahme des neuen Teilstücks der A 44 bei Hessisch Lichtenau wird sich voraussichtlich um mehrere Monate verzögern.

Waren die Autobahnplaner bisher davon ausgegangen, dass die 2,3 Kilometer lange Strecke zwischen Walburg und der Abfahrt Hessisch Lichtenau-Ost bereits im August fertiggestellt sein wird, gehen sie jetzt von einer Verkehrsfreigabe im vierten Quartal aus. Ein exakter Termin steht noch nicht fest.

„Die Tests für die Verkehrszeichenanlagen sind sehr kompliziert und aufwändig“, sagte A-44-Projektmanager Reinhold Rehbein. So müsse beispielsweise die automatische Verkehrsführung im Falle eines Tunnelbrandes hundertprozentig sichergestellt werden.

„Die Fahrbahnen müssen gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden“, so Rehbein. Die Feuerwehr müsse sich darauf verlassen können, dass ihr kein Fahrzeug mehr entgegenkommt, wenn sie auf der Gegenfahrbahn in den Tunnel einfährt. Geplant ist auch eine großangelegte Übung mit der Feuerwehr von Hessisch Lichtenau, die für den neuen Autobahnabschnitt zuständig ist.

Demnächst wird auf dem neuen Abschnitt damit begonnen, die Schilder zu montieren und die Fahrbahnmarkierungen zu setzten. Diese Arbeiten sollen bis zum Frühjahr beendet worden sein.

Für den weiter östlich gelegenen 4,1 Kilometer langen Tunnel Hirschhagen werden Ende Januar die Bauaufträge erteilt. Bleibt die Vergabe ohne Widerspruch, gehen die Arbeiten an dieser Stelle im Frühjahr los.

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