NVV: Fahrplan-Probleme sollen nach Osterferien gelöst sein

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Traurige Gesichter soll es nicht mehr geben: (von links) Marie Wielert, Pia Kölsch, Mirko Brendl und Jonah Lecke aus Bischhausen sind nur schlecht nach Hause gekommen. Der NVV will die gravierendsten Probleme bis Ostern beheben.

Werra-Meißner. Der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) verspricht, die in die Diskussion geratenen Fahrpläne im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) so nachzubessern, dass nach den Osterferien keine Probleme mehr auftreten werden.

Das gab NVV-Geschäftsführer Wolfgang Rausch bei einem Treffen mit Landrat Stefan Reuß am Freitag bekannt. Nach der Fahrplanänderung im Dezember war es vermehrt zu Beschwerden von Schülern und Eltern gekommen, weil Kinder unter anderem nicht im Bus mitgenommen wurden und Busse Schulen zu spät erreichten. Ein Großteil der aufgetretenen Probleme sei bereits abgearbeitet worden, sagt NVV-Verkehrsplaner Martin Weißhand. So wurden nach seinen Angaben die Kapazitätsprobleme, die in Reichensachsen und Grebendorf zu Beginn des Jahres aufgetreten sind, behoben. „Es gibt keine Klagen mehr, dass Kinder stehengelassen wurden“, sagt der Geschäftsführer des Nahverkehrs Werra-Meißner (NWM), Horst Pipper. Verbindungsdefizite im Raum Herleshausen und zwischen Gertenbach und Witzenhausen seien ebenfalls gelöst. Jetzt gelte es, Lösungen für Überschneidungen an der Adam-von-Trott-Schule in Sontra und Angebotsmangel für die Strecke zwischen Rittmannshausen und Lüderbach nach Eschwege zu finden. Für die Fahrt von Uengsterode in die Schule nach Großalmerode wird ab dem 7. März auch eine Abfahrtszeit zur zweiten Stunde bedient. Nachdem der ÖPNV im Kreis neu ausgeschrieben wurde, kam es zu Kostensteigerungen von rund 1,5 Millionen Euro pro Jahr. „Das war den Schutzschirmkommunen nicht zumutbar“, sagt Landrat Reuß. Kommunen und Landkreis teilen sich die Unterdeckung je zur Hälfte. Aktuell sind es 2,5 Millionen Euro. Deswegen wurden die so genannten Umlaufzeiten geändert. „Die aktuellen Probleme sind nicht so gravierend wie nach der letzten Neuausschreibung“, sagt Weißhand.

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