Vier Besitzer machten beim Tag der offenen Gärten mit

Öffneten ihre Gartenpforte: Familie Möller aus Eschwege

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Bewundern und schnuppern: Karin Blankenbach (links) und Andrea Eichmann besuchten den Garten der Möllers in Eschwege. Der Hollunderblattlace gefiel den beiden.

Eschwege. Mit viel Liebe und Wissen pflegen Hildegard und Ingo Möller aus Eschwege ihren selbstgestalteten Naturgarten, am Sonntag zum Tag des offenen Gartens zeigten sie ihn vielen interessierten Besuchern.

Betritt man den Garten der Möllers, findet man sich in einem Pflanzenidyll wieder: Überall summt, zwitschert und blüht es: Im Vorgarten blühen je nach Jahreszeit beispielsweise Tulpen, Zierlauch, Mohn, Pfingstrosen, Lilien, Dahlien und Astern. Der hintere Teil des Garten ist noch aufregender und aufwendiger gestaltet: Wie in einem kleinen geordneten Dschungel wachsen hier unter anderem Farne, Türkenbundlilien, eine riesige Hostasammlung und Clematis. Zahlreiche seltene Arten sind zu finden, darunter das Dreiblatt und der blaue Scheinmohn.

Inmitten der Pflanzenpracht ragt der asiatische Urwald-Mammutbaum, das chinesische Rotholz, mit seiner beeindruckenden Größe in die Höhe. Der gestaltete Naturgarten ließ die Besucher staunen. „Wir sind hier, um uns Inspirationen zu holen, das ein oder andere nimmt man mit“, sagte Besucherin Karin Blankenbach: „Der Garten ist ein großartiges Farbspiel.“ 

Auch Andrea Eichmann war begeistert von der Schönheit: „Er ist eine Idylle mitten in Eschwege“, schwärmte sie. Schlüssel zum blühenden und wunderschönen Erfolg des Ehepaares Möller ist das Recycling: Im Kompost und mit dem Schredder wird wertvoller natürlicher Dünger gewonnen. Alles wird wiederverwertet, lediglich Faules und Krankes aussortiert. Auch das richtige Werkzeug in guter Qualität erleichtere die zeitintensive Arbeit im Garten. Die Leidenschaft für das Gärtnern haben sowohl Hildegard Möller als auch ihr Mann von den Eltern geerbt. Ursprünglich war der Garten von Hildegard Möllers Elternhaus ein Obst- und Gemüsegarten. 

Tag der offenen Gärten: Familie Möller aus Eschwege

Ihre Mutter habe aber schon immer viele außergewöhnliche Stauden gehabt, erinnerte sich die leidenschaftliche Gärtnerin, in deren Garten ebenfalls eine Menge verschiedener und besonderer Stauden zu finden sind. Außer den Möllers öffneten noch drei weitere Gärten im Werra-Meißner-Kreis am Sonntag ihre Pforten: Bei Inge und Horst Hübenthal konnten die Besucher sich besonders die selbstgestalteten Betonarbeiten des Ehepaares ansehen. In Wolfterode lockten der riesige Hanggarten in der Berkatalstraße mit einer asiatischen Ecke und der tortenförmige Garten der Kinder.

Von Selina Kaiser

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