Open Flair: 120 Shows für 20.000 Besucher

Eschwege. Mehr als 120 Shows präsentieren die Macher des Open Flair den erwarteten 20 000 Festivalbesuchern in dieser Woche in Eschwege. Am Mittwochnachmittag geht es auf der Bühne am Werratalsee los. Bis zum Sonntag stehen Musik und Kleinkunst auf der Seebühne, auf zwei Bühnen auf dem Werdchen, im Schlosspark, im E-Werk und in der Innenstadt auf dem Programm.

Angesichts der jüngsten Ereignisse kommt der Sicherheit besondere Bedeutung zu. Die ohnehin schon hohen Standards werden weiter ausgebaut. „Wir sind gut vorbereitet“, sagt Open-Flair-Geschäftsführer Alexander Feiertag im Werra-Rundschau-Interview.

Mit der Polizei und der privaten Security seien alle denkbaren Szenarien durchgespielt und das Personal aufgestockt worden. Die Kontrollen werden intensiviert, Streifen zusätzlich gelaufen, Beobachtungspunkte eingerichtet, und erstmals werden die Zuwege per Video überwacht. Feiertag: „Alles, was getan werden kann, wird getan, um die Sicherheit unserer Gäste zu gewährleisten.“ Auch für Unwetter sind die Veranstalter bestens gerüstet. Seit Jahren gibt es entsprechende Notfallpläne.

Der logistische Aufwand ist gewaltig. Auf 220 Sattelzügen werden Equipment, Bürocontainer, Licht- und Tontechnik sowie Bühnenausstattung und vieles mehr zu den Spielstätten am See und auf dem Werdchen transportiert. Eigens für das Festival wurde eine mobile Brücke über die Werra montiert. Allein auf dem Werdchen sind fast 100 Roadies mit dem Aufbau beschäftigt.

Mehr als 15 000 Festivalbesucher werden auf dem Campinggelände zwischen Eschwege und Grebendorf zelten. Für die Dauer des verlängerten Wochenendes verdoppelt die Kreisstadt ihre Einwohnerzahl und senkt den Altersdurchschnitt seiner Bevölkerung dramatisch.

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Rubriklistenbild: © Greim, Carl-Heinz

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