Awo plant barrierefreie Wohnanlage

In optimalem Umfeld alt werden

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Awo-Geschäftsführer Michael Schmidt (links) und Wohnheimleiter Wilhelm Holzhauer präsentieren die Pläne für die barrierefreie Wohnanlage, die auf dem Gelände der früheren Brauerei an der Cyriakusstraße in Eschwege entstehen soll.

Eschwege. Noch in diesem Jahr Baubeginn und schon 2014 bezugsfertig - das ist die ambitionierte Zielsetzung von Arbeiterwohlfahrt (Awo) und Bauträger Recona für das barrierefreie Wohnen am idyllischen Cyriakusbach in Eschwege. Das Angebot richtet sich an Menschen, die 65 Jahre und älter sind.

Mindestens 38, vielleicht auch 40 barrierefreie Wohnungen sollen auf dem früheren Brauereigelände entstehen. Das Investitionsvolumen wird bei rund 4,5 Millionen Euro liegen.

„Wir wollen keine Luxuswohnungen bauen, sondern bezahlbare, und wir wissen, was die Menschen hier bezahlen können“, sagt Awo-Geschäftsführer Michael Schmidt.

Das Angebot reiche vom einfachen Wohnen bis zu einem umfangreichen Servicepaket, das bausteinweise dazugebucht werden könne, erklärt Wilhelm Holzhauer, Leiter des Awo-Seniorenzentrums in Eschwege. Holzhauer: „Unsere Mieter sollen in maximaler Selbstbestimmung und Selbstständigkeit leben können, und wir wollen sie dabei optimal unterstützen.“

In optimalem Umfeld alt werden

Die Stadt Eschwege ist Eigentümerin des früheren Geländes zwischen Cyriakusstraße und Cyriakusbach und will das 5400 Quadratmeter große Areal verkaufen. Die Gebäude auf dem Grundstück sind nicht sanierungsfähig. Sie sollen abgerissen, die Kellergewölbe darunter verfüllt werden. Den Kaufpreis hat die Eschweger Grundinvest, eine Projektentwicklungsgesellschaft, die ebenfalls Interesse an dem Areal hat, in einer Größenordnung von 130 000 Euro kalkuliert, weitere 300 000 Euro müssten danach für den Abriss und die Entsorgung niedrig kontaminierten Bauschutts aufgewendet werden.

Arbeiterwohlfahrt und Recona wollen ihr optimiertes Konzept in der ersten Februarhälfte der Kreisstadt vorlegen.

Von Harald Sagawe

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