Stadtbibliothek Eschwege erhält Zuschuss für fremdsprachige Medien

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Links Deutsch, rechts Russisch: Die Katzeninsel gibt es in der Stadtbibliothek in vielen Sprachen. Bibliothekschefin Judith Rode (rechts), Bürgermeister Alexander Heppe und Dagmar Schade-Kurz vom Fachbereich Kultur im Rathaus hoffen auf viele Leser.

Eschwege. Egal ob auf Russisch, Spanisch, Deutsch oder Englisch - Lesekompetenz ist eine unabdingbare Schlüsselqualifikation für den persönlichen wie den beruflichen Weg. Bürgermeister Alexander Heppe hat der Stadtbibliothek Eschwege deshalb einen Scheck über 24.300 Euro überreicht.

Das Geld wird für den Ausbau des fremdsprachigen Medienbestands verwendet. Über das Vorlesen können Eltern ihre Kinder gar nicht früh genug an die Literatur heranführen. Die Phantasie wird angeregt, das Konzentrationsvermögen gestärkt, wie auch das Gefühl für Satzstruktur und Grammatik. Eine bessere Lehre für die richtige Rechtschreibung als umfangreiches Lesen gibt es kaum.

„Gerade Sachbücher und solche mit Beigaben wie CDs sind aber sehr teuer in der Anschaffung“, sagt Bibliothekschefin Judith Rode. Kinder bis sieben Jahre leihen diese in der Stadtbibliothek Eschwege umsonst aus. Danach kostet es in Eschwege Wohnhafte sechs Euro im Jahr.

Im vergangenen Jahr erreichte die Bibliothek Rekordzahlen mit 87 000 Ausleihen. „Umso mehr freut es uns, dass auch das Land Hessen dies mit Zuschüssen würdigt“, so Rode. Denn von den 24 300 Euro stammen 12 500 Euro aus dem Säckel des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst. 11 800 Euro legte die Stadt Eschwege obendrauf. „Wir sind stolz auf unser Kleinod hier und sein vielseitiges, attraktives Angebot“, so Heppe.

So gibt es nicht nur Sach- und Bilderbücher in mehreren Sprachen. Krimiromane wie „Die drei Fragezeichen“ stehen in Eschwege auch in der französischen Variante im Regal. Insgesamt wurden 56 öffentliche Bibliotheken im Land bedacht.

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