Verpachtetes Parkhaus: Eschweger SPD fordert vereinbartes Sanierungskonzept

Eschwege. Als die Kreisstadt Eschwege ihr Parkhaus am Hospitalplatz Anfang vergangenen Jahres verpachtete, wurde mit dem neuen Besitzer vertraglich vereinbart, dass innerhalb von drei Monaten ein Sanierungskonzept für die renovierungsbedürftige Immobilie vorzulegen ist.

„Bis heute liegt keine tragfähige Planung zur Sanierung des Parkhauses vor“, kritisiert der SPD-Stadtverordnete Markus Claus. Er fordert von der Verwaltung die Einhaltung des Pachtvertrages durchzusetzen.

Nach Auskunft von Fachbereichsleiter Klaus Kurz sind Ende vergangener Woche zur Parkhaussanierung Unterlagen bei der Kreisstadt eingegangen. „Einzelheiten kann ich noch nicht nennen, wir sind gerade dabei, die Papiere zu sichten“, sagt der Bauamtschef. Eine Rolle spiele aber auch die finanzielle Situation des Objektes.

Darüber möchten die Sozialdemokraten in der nächsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung reden. Das Parkhaus soll Thema einer Anfrage sein, kündigt Fraktionsvorsitzender Alexander Feiertag für die Sitzung am Donnerstag kommender Woche an.

Die Stadt hatte das Parkhaus Anfang 2015 an ein Unternehmen aus Süddeutschland verpachtet, um nicht selbst die geschätzten Sanierungskosten von knapp einer Million Euro finanzieren zu müssen. Seitdem fließen auch die Einnahmen an den Pächter.

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