Jubiläumsfestakt: Hohe Auszeichnung für Jean-Pierre Nectoux

25 Jahre Partnerschaft: Eschwege und Saint-Mandé  erneuen Freundschaftsversprechen

Freundschaft noch intensiver leben: Alexander Heppe, Ingrid Möller-Quanz, Christine Sevestre und Jean-Pierre Nectoux (von links) unterzeichnen die Urkunde anlässlich des Partnerschaftsjubiläums. Foto: Sagawe

Eschwege. Mit dem festen Versprechen, die Freundschaft zwischen den verschwisterten Städten noch intensiver zu leben, haben die Vorsitzenden der Partnerschaftsvereine aus Eschwege und dem französischen Saint-Mandé, Ingrid Möller-Quanz und Jean-Pierre Nectoux sowie Bürgermeister Alexander Heppe und Christine Sevestre in Vertretung von Bürgermeister Patrick Beaudouin am Samstagabend in der Kreisstadt erneut die Partnerschaftsurkunden unterzeichnet.

Während des Festaktes zum 25-jährigen Bestehen der Partnerschaft in der Stadthalle wurde Jean-Pierre Nectoux, der als einer der wichtigsten Motoren der Verschwisterung gilt, mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet. Ein nicht alltäglicher Vorgang, wie der SPD-Landtagsabgeordnete Lothar Quanz beschrieb. Die hohe Auszeichnung sei im Grunde Menschen aus Hessen vorbehalten.

„Es muss eine besondere Leistung vorliegen, wenn ausländische Bürger mit dem Ehrenbrief ausgezeichnet werden“, sagte Quanz in seiner Laudatio. Und die Leistung Nectoux’ sei beispielhaft, so der Abgeordnete. „Jean-Pierre Nectoux hat die Welt zwischen Eschwege und Saint-Mandé verändert und verbessert.“

Quanz überreichte den von Ministerpräsident Volker Bouffier und Landrat Stefan Reuß unterzeichneten Ehrenbrief gemeinsam mit Bürgermeister Alexander Heppe.

25 Jahre Freundschaft zwischen Eschwege und Saint-Mandé

Während des dreistündigen Festaktes wurden auch die Sieger des Kommunalen Olympia geehrt. Der Wanderpokal für den Gesamtsieg aus fünf Wettbewerben ging einmal mehr an die Sportler aus Saint-Mandé. Nach den ersten drei Disziplinen habe am Freitagabend noch alles nach einem Sieg für Eschwege ausgesehen, berichtete Erster Stadtrat Reiner Brill, der den Festakt moderierte. „Aber dann kam Schach, und auch beim Schwimmen gingen die Eschweger baden“, sagte Brill.

Von Harald Sagawe

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