Champion bleibt beim Werraman als Erster unter einer Stunde

Philipp Mock siegt vor Döring in Rekordzeit

Der Sieger: Die Uhr bleibt bei 59:39 Minuten stehen, als Philipp Mock ins Ziel einläuft. Der dreimalige Champion ist damit der erste und der einzige Triathlet, der den Werraman unter einer Stunde schwamm, radelte und lief. Foto: Sagawe

Eschwege. Philipp Mock hat den Werraman am Samstag in Eschwege zum dritten Mal in Folge gewonnen. In neuer Rekordzeit von 59:39 Minuten erreichte der Triathlet das Ziel auf dem Marktplatz nach 400 Metern Schwimmen, 21 Kilometern Radfahren und fünf Kilometern Laufen.

Der Eschweger ist damit der erste und einzige Athlet, der die Werraman-Distanz in einer Zeit von unter einer Stunde zurücklegte.

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Bei den Frauen siegte Tanja Nehme (Naumburg). Die Handicap-Staffel gewann Team I der Werraland Werkstätten. Bei den Vereinen siegte der Radclub Wehretal (mit Schlussläufer Philipp Mock), den Firmencup gewann Schmerfeld-Elektronik, die Frauenstaffel die Mannschaft der Bundespolizei.

Auf Platz zwei bei den Männern kam mit vierzig Sekunden Rückstand auf Sieger Philipp Mock der fünfmalige Champion Peter Döring (Reichensachsen) vor David Lappöhn (Baunatal). Die Plätze bei den Frauen belegten Anja Schwarz (Bebra) und Imke Reinhardt (Eschwege).

Zahlreiche Zuschauer verfolgten auf den Strecken und auf dem Marktplatz einen spannenden Wettkampf, bei dem sich schon auf dem ersten Teil der Radstrecke Mock und Döring vom Feld absetzten und den Sieg unter sich ausmachten. Mock ging schon vor der Rad-Wende in Hitzelrode in Führung, die er bis ins Ziel nicht mehr abgab. Mit dem achtplatzierten Martin Landau (Cornberg) trug sich am Samstag ein Triathlet in die Siegerlisten ein, der im vergangenen Jahr noch mit dem Tod gerungen hat. Er war im August 2012 nach einem schweren Trainingssturz ins Koma gefallen. Bei der Siegerehrung am Samstagabend auf dem Marktplatz gab es dafür Sonderapplaus. „Ich habe mich im Januar zum Werraman angemeldet, noch bevor überhaupt klar war, ob ich jemals wieder einen Triathlon würde machen können“, sagte Landau.  

Von Harald Sagawe

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