Die #Polizei_NH spricht mit euch per Twitter

Videoüberwachung: Aus dem mobilen Einsatzwagen überwacht die Polizei die Wege zum Festivalgelände. Foto: Sagawe

Eschwege. Die Sicherheit war im Vorhinein ein großes Thema für das Open Flair. Bisher ist alles ruhig. Die Polizei ist vorbereitet. Und verfolgt das Münchener Twitter-Konzept.

Aus einem Videowagen überwacht die Polizei die Zuwege zum Festivalgelände. Die Kamera ist an einem auf bis zu zehn Meter ausfahrbarem Teleskopmast montiert. „Verbesserungen der Sicherheitsvorkehrungen waren ohnehin geplant, wir mussten deswegen gar nicht mehr so sehr auf die Anschläge der jüngsten Zeit reagieren“, sagt Olaf Bartholomai von der Eschweger Polizei. Darüber hinaus sind die Ordnungshüter mit einem Lautsprecherwagen und per Fußstreife auf dem Festival unterwegs. „Wir setzen verstärkt auf zivile Kräfte, um vor allem gegen Taschendiebe vorzugehen“, so Bartholomai. Aktuelle Meldungen werden getwittert: Wer Informationen von der Polizei haben möchte, bekommt die unter #Polizei_NH.

Seit gestern Nachmittag und bis Montagmorgen ist die Feuerwehr mit einem Löschfahrzeug und drei Brandschützer-Besatzungen auf dem Campingareal präsent. Auch auf dem Festivalgelände sind ständig Feuerwehrleute in Bereitschaft. „Wir arbeiten in drei Schichten“, sagt Stadtbrandinspektor Lothar John. Szenarien wie Bombendrohungen und andere Ereignisse seien im Vorfeld des Festivals durchgespielt worden, berichtet John. „Für den Notfall haben wir ein eigenes Einsatzkonzept“, sagt er.

Open Flair, Tag 2: So sah es heute in der Stadt aus

Rund 250 Einsatzkräfte hat das Rote Kreuz am Start in diesen Tagen. Neben dem regulären Sanitätsdienst und einer Sammelstelle zur Verarztung kleinerer Blessuren sind Fußstreifen unterwegs. „Nach der Erstversorgung wird entschieden, ob die Patienten in die Klinik müssen oder eine Weile in der Sammelstelle bleiben und wenn es ihnen wieder besser geht, zurück in die Freiheit entlassen werden“, sagt Einsatzleiter Matthias Gebhard. (hs)

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