Bundespolizei: Schüler lernen die Einsatzfahrt mit Blaulicht und Martinshorn

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Volle Konzentration. Polizeischülerin Laura Schulz und Fahrlehrer Lars Meier sind hoch konzentriert. In Reichensachsen versperrt ein Lastzug die Fahrbahn, ein Bus kommt entgegen. Martinshorn und Blaulicht sorgen für freie Fahrt.

Eschwege. Die Fahrt mit Sondersignal gehört zur Standardausbildung der Polizeischüler im Bundespolizeaus- und -fortbildungszentrum Eschwege. Wir haben bei einer Übungsfahrt über die Schulter geschaut.

Ein Lastzug versperrt die rechte Fahrbahn, ein Bus kommt entgegen. Polizeischülerin Laura Schulz bremst kurz ab, Fahrlehrer Lars Meier schaltet das Martinshorn zu. Der Einsatzwagen der Bundespolizei nimmt wieder Fahrt auf und passiert mit zügigem Tempo das Hindernis. Mit 70 Stundenkilometer ist die Polizeischülerin auf der Landstraße in Reichensachsen unterwegs. Am Ortsschild wird zunächst auf 120 Stundenkilometer beschleunigt, später, bei freier Sicht auf 130. Blaulicht und Martinshorn räumen die Fahrbahn frei. Die meisten Autofahrer reagieren schnell, weichen auf den Seitenstreifen aus, machen die Straße frei. Einige wenige bleiben auf Linie. „Moderne Autos sind inzwischen so gut schallgedämmt, dass das Sondersignal schwer zu hören sind“, erklärt Meier. Andere haben das Radio aufgedreht und bemerken deswegen nicht, dass die Polizei mit Blaulicht und Martinshorn um freie Fahrt bittet.

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