Bagatellfälle belasten die Notaufnahmen der Kliniken

Werra-Meißner. Egal ob erhöhte Temperatur oder ein Splitter im Finger, nach einer Studie der Krankenkassen gehen immer mehr Patienten mit „Bagatellfällen“ in die Notaufnahme der Klinik statt zum ärztlichen Bereitschaftsdienst (ÄBD).

Die Krankenkassen fordern daher, in Kliniken Portalpraxen einzurichten – sie sollen erste Anlaufstelle für Patienten sein, die dort versorgt oder an die Ambulanz verwiesen werden. Ein Modell, das im Werra-Meißner-Kreis seit einiger Zeit erfolgreich umgesetzt wird.

Seit 1. Januar 2014 sitzt der ÄBD für den Südkreis im Eschweger Krankenhaus, in Witzenhausen seit dreieinhalb Jahren für den Nordkreis. Hier sei der Zuspruch sehr gut, sagt Dr. Klaudia Ress, Obfrau für den Bereich Werra-Meißner-Nord. (nde) 

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