Gemeinschaftsprojekt von BKK, Aufwind und Diacom

Eschwege: Ambulante psychiatrische Pflege ist gestartet

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Viele Monate der Aufbauarbeit liegen hinter ihnen: Marco Althans (von links), Gabi Grund, Torsten Rost, Claudia Hoberock, Hartmut Kleiber und Harald Klement haben das Angebot „Ambulante Psychiatrische Pflege“ nun gestartet. 

Eschwege. Anfang des Jahres haben sich die BKK Werra-Meißner, der Verein Aufwind sowie die Diacom Altenhilfe zusammengetan, um eine Versorgungslücke zu schließen. Gemeinsam haben sie das Angebot der „Ambulanten Psychiatrischen Pflege“ (APP) für den Werra-Meißner-Kreis ins Leben gerufen.

Nun ist der Aufbau der Strukturen abgeschlossen, und der Dienst hat seine Arbeit aufgenommen. Menschen, die etwa an depressiven Störungen, Angststörungen, bipolaren oder wahnhaften Persönlichkeitsstörungen, Schizophrenie, Demenz oder anderen psychischen Leiden erkranken, sollen schneller als bisher Hilfe im Alltag bekommen. Sie können von Fachkrankenschwestern, die im Bereich Psychiatrie geschult sind, bis zu vier Monate lang mit 10,5 Stunden pro Woche ambulant begleitet werden. Auch um die Nachsorge nach einem Klinikaufenthalt soll es gehen. 

Regelversorgung ist Ziel

In Niedersachsen gebe es bereits 40 lokale Netzwerke, die das gleiche Ziel verfolgen und an deren Beispiel sich die APP orientiert. Die Hilfe der APP können zunächst alle volljährigen Versicherten der BKK Werra-Meißner in Anspruch nehmen. „Dies gilt während der Anlaufphase“, sagt BKK-Vorstand Harald Klement. „Unser Ziel ist es aber, dass langfristig eine Regelversorgung für alle Krankenversicherten daraus wird.“

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