Berufliche Schulen öffnen ihre Türen

+
Praxisnah lernen: Über die Anforderungen des normalen Stundenplans hinaus wird der Lernalltag an den Beruflichen Schulen durch besondere Projekte und praktische Betriebs- und Lebenserfahrungen bereichert.  

Eschwege. Schüler der neunten und zehnten Klassen müssen nach den Weihnachtsferien entscheiden, wie es im Sommer 2014 weitergehen soll. Für die einen wird es der Beginn einer Ausbildung sein, andere sehen ihren Weg eher darin, sich durch einen weiteren Schulbesuch höher zu qualifizieren. Dazu bieten die Beruflichen Schulen mit dem „Tag der offenen Schultüren“ am kommenden Samstag eine gute Gelegenheit.

Los geht es um 9 Uhr

Alle Interessierten sind am 30. November in der Zeit von 9 bis 13 Uhr eingeladen, sich in der Schule umzuschauen. Geboten wird nahezu die volle Bandbreite dessen, was die Schule in den Bildungsgängen von der Berufsausbildung über die besonderen Bildungsgänge, die Berufsfachschule und die Fachoberschule bis hin zum Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife bietet. Die Informationsabende an den abgebenden Schulen sind nahezu abgeschlossen. Wichtig ist aber nach Ansicht von Schulleiter Manfred Zindel, dass „man sich vor Ort ein eigenes Bild über die künftige Lernumgebung und den damit verbundenen Möglichkeiten macht“.

Selbst Eindrücke gewinnen

Dabei werde niemand in ein bestimmtes Programm gezwungen. Vielmehr gehe es darum, dass die Besucher eigene Eindrücke über das gewinnen können, was die Ausstattung und die Lernatmosphäre der Schule prägt, sagt Zindel. Dazu gehört, dass man nicht nur Einblicke in die Klassen- und Werkstatt-räume nehmen kann, sondern von Lehrern, vor allem aber auch Schülern viel über die Inhalte und die besonderen Merkmale der einzelnen Schulformen erfährt.

Einen besonderen Raum nehmen dabei das Berufliche Gymnasium und die Fachoberschule ein. Hier kann man sich über die Anforderungen des normalen Stundenplans hinaus auch ein Bild von dem machen, wie der Lernalltag durch besondere Projekte und praktische Betriebs- und Lebenserfahrungen bereichert und interessant gestaltet wird. (ts)

Das komplette Programm finden Sie hier

Kommentare