Kreiselternbeirat setzt sich für Regionalisierung ein

Schulessen im Werra-Meißner-Kreis soll gesünder werden

Werra-Meissner. Das mittägliche Essensangebot für rund 11.700 Schüler im Werra-Meißner-Kreis soll gesünder und regionaler werden.

Hierfür will sich der Kreiselternbeirat einsetzen, der sich im Januar konstituiert hat. Beiratsmitglied Marco Locorotondo sagt: „Unser Ziel ist aber keine Vereinheitlichung. Das ist aufgrund verschiedener Schulformen, Altersstrukturen und örtlichen Gegebenheiten gar nicht möglich.“ Trotzdem will der Kreiselternbeirat Möglichkeiten zur Verbesserung aufzeigen. 

Der Vorsitzende des Beirats, Christian Schrank, erklärt: „An den Schulen herrschen große Unterschiede bei Zubereitung, Qualität und Anlieferung des Essens.“ An der Sontraer Adam-von-Trott-Schule werden pro Tag zwischen 15 und 25 Essen ausgegeben. Zum Preis von 3,10 Euro stehen zwei Menüs zur Auswahl. Bestellt wird das Essen ausschließlich über das Internet. „Das klappt einwandfrei und ist der einfachste Weg“, sagt Schulleiterin Susanne Herrmann-Borchert. Caterer ist ein Unternehmen aus Thüringen. Bis zu 60 Essen für je 3,20 Euro werden in der Johannisbergschule in Witzenhausen täglich frisch in der schuleigenen Küche zubereitet. Gekocht wird bereits mit regionalen Lebensmitteln. 

Der Kreiselternbeirat befürwortet bei der Versorgung der Kinder die „cool and serve“-Methode. Hier wird Schul-essen extern zubereitet und im Idealfall umgehend und noch warm an der Schule serviert. Eingebunden werden bei dieser recht aufwändigen und nicht billigen Variante regionale Caterer oder Gaststätten. Kreisweit an allen Schulen durchgeführt werden soll in den kommenden Wochen eine Bestandsaufnahme, die nach Beginn des neuen Schuljahres gemeinsam mit dem Schuldezernenten Stefan Reuß, der Schulelternbeiräte, dem Staatlichen Schulamt und dem Ausländerbeirat des Kreises ausgewertet wird.

Mehr lesen Sie in der gedruckten Donnerstagsausgabe der Werra-Rundschau.

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare