Brüder-Grimm-Schule übernimmt Patenschaft für 2,5 Hektar Mischwald am Leuchtberg

Schulwald vor der Haustür

Vor einer stattlichen Leuchtbergbuche hat Bürgermeister Alexander Heppe gestern im Regen die Patenschaftsurkunde für den Schulwald überreicht. Der Naturpark stiftet die beiden Schilder dazu. Fotos: Mayer

Eschwege. Der Brüder-Grimm-Schule (BGS), den Leuchtbergen am nächsten gelegene Eschweger Schule, „gehört“ dort seit gestern ein Stück Wald. Bürgermeister Alexander Heppe hat unter Zeugen (Werner Mengel, Magistrat; Rolf Schulz, Revierleiter; Dietrich Bräuer, Forstamt Wehretal; Harald Krones, Schulleiter; Michaela Behrendt, Koordinatorin Umwelt und Ernährung der BGS; Schüler der Klasse G7b; Marco Lenarduzzi und Susanne Pfingst, Naturpark Meißner-Kaufunger Wald) eine Patenschaftsurkunde an eine Schülerabordnung überreicht. Das geschah inmitten des 2,5 Hektar großen Waldstückes unweit des Parkplatzes am Leuchtbergsattel in Höhe einer typischen Leuchtbergbuche.

Der Schulwald eröffnet den Schülern der BGS die Möglichkeit, einen wichtigen Lebensraum im direkten Umfeld ihrer Schule kennenzulernen und zu seiner Erhaltung und dem Schutz seiner Bewohner beizutragen. Ein ganz besonderer Bewohner des Schulwaldes, die prachtvoll gewachsene „Leuchtbergbuche“, wird zeitlebens vom Einschlag verschont bleiben. „Als Stadt Eschwege und Eigentümerin der artenreichen Laubmischwälder der Leuchtberge möchten wir der gesamten Schulgemeinde der BGS heute offiziell die Patenschaft für diesen besonderen Baum übertragen. Wir wünschen uns, dass sich die Schüler verantwortlich für die Pflege und Erhaltung des Baumes an sich, aber auch für den gesamten Lebensraum „Wald“ mit seinen Bewohnern fühlen. Gleichzeitig möge diese Buche den Kindern sowohl ein Ort der Begegnung wie ein Ort der Besinnung sein, an den sie auch in Zukunft gern zurückkehren“, so Bürgermeister Alexander Heppe in seiner Ansprache.

„Diese Patenschaft ist Ausdruck unserer gemeinsamen Bemühungen, mit Kindern und Jugendlichen Lebensräume ihrer direkten Umgebung zu erkunden und sie für die Bedürfnisse heimischer Tiere und Pflanzen zu sensibilisieren. Nur was wir einmal kennen und schätzen gelernt haben, sind wir auch bereit für künftige Generationen zu erhalten“, so der Geschäftsführer des Naturparks Marco Lenarduzzi und Mitarbeiterin Susanne Pfingst. (hm)

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