Eschwege: Schlossplatz und Gartenstraße nächste Projekte

Stadtumbau nach modernen Ansprüchen

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Eschweger Marktplatz ist fast fertig saniert: Eröffnung am 1. Juni.

Eschwege. Der Umbau der Gartenstraße ist das nächste Großprojekt des Eschweger Stadtumbaus, die Neugestaltung des Schlossplatzes ein weiterer wichtiger Baustein im Zukunftskonzept der Kreisstadt, nachdem der Marktplatz so gut wie fertig ist.

„Die Gartenstraße ist im Werden, wir gehen davon aus, dass das Vorhaben noch in diesem Jahr realisiert wird“, sagt Bauausschussvorsitzender Alexander Feiertag. Hessen Mobil ist federführend - bei der Planung und bei der Finanzierung. Die Straßenbaubehörde will im Zusammenwirken mit der Kommune bis Ende des Jahres in der Gartenstraße 35 Bäume pflanzen und den Durchgangsverkehr deutlich beruhigen. Die Veränderungen über die Begrünung hinaus sollen ausschließlich durch Ummarkierungen erfolgen. Bauliche Veränderungen sind nicht vorgesehen. Die Bepflanzung ist Teil der Ausgleichsmaßnahme zur Kompensation der Eingriffe rund um den Leimentorkreisel. Alles in allem werden 55 Bäume gepflanzt und dafür 176 000 Euro ausgegeben. Hessen Mobil trägt mit 137 000 Euro den überwiegenden Teil.

Deutlich mehr Bäume und einige Stellplätze weniger für Autos - das wird im Ergebnis herauskommen, wenn die Umgestaltung der Gartenstraße umgesetzt ist. Der Gedanke, der dahinter steht: Ein grünes Band zieht sich auf der Ost-West-Achse durch das gesamte Stadtgebiet - angefangen am östlichen Stadtrand durch die Gartenstraße, entlang der Anlagen und des Schlossplatzes bis zum westlichen Stadtrand an der Kreuzung der Niederhoner Straße mit der Kuhtrift.

Nächster Schritt in den Plänen zum Umbau der Stadt nach geänderten, modernen Ansprüchen ist das Großprojekt Schlossplatz. Er rechne im nächsten und übernächsten Jahr mit der Umsetzung, erklärte Feiertag jetzt während eines Gesprächs mit Stadtverordnetenvorsteher Karl Montag und SPD-Abgeordnetem Martin Große.

Von Harald Sagawe

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