Kommunen aus dem Werra-Meißner-Kreis schreiben an die Kanzlerin

Hochwasser: Städte bitten Bund um Hilfe

Kein Durchkommen ohne Gummistiefel: In der Wanfrieder Straße Unter der Tränke stand das Werra-Wasser Mitte der Woche noch immer fast kniehoch. Foto: Meyer

Eschwege. Die vom Hochwasser betroffenen Städte im Werra-Meißner-Kreis wollen Geld aus der von der Bundesregierung angekündigten Hochwasserhilfe.

Der Kreis beabsichtige gemeinsam mit den Städten Eschwege, Bad Sooden-Allendorf, Witzenhausen und Wanfried in einem Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel um die Aufnahme in diesen Sonderfonds zu bitten, heißt es in einer Mitteilung der Kreisstadt Eschwege. Der Bund beabsichtigt 100 Millionen Euro für die Beseitigung der Schäden zur Verfügung zu stellen. Die eingetretenen Schäden, die mit der Hochwasserwelle der Werra bei privaten Immobilienbesitzern und auch bei Gewerbetreibenden entstanden sind, sind nach Einschätzung der Kommunen auch im Werra-Meißner-Kreis enorm. Seit Freitag vergangener Woche war die Werra auf ihrem Weg durch die Region nach langanhaltenden Regenfällen an zahlreichen Stellen über die Ufer getreten. Ganze Straßenzüge wurden überflutet, unzählige Gebäude liefen voll.

Die vom Hochwasser betroffenen Immobilieneigentümer aus Eschwege sollen gegenüber der Stadt bis zum kommenden Dienstag mitteilen, welche Kosten ihnen entstanden sind. Die Schadensmeldungen will die Stadt dann den Kreis weitergegeben und dem Schreiben an die Bundeskanzlerin beifügen.

Vom Hochwasser betroffene Eschweger schreiben per E-Mail an stadtverwaltung@eschwege-rathaus.de oder an den Magistrat der Kreisstadt Eschwege, Obermarkt 22 in 37269 Eschwege. Telefonisch gibt die Stadt Auskunft unter der Nummer 0 56 51/3040. (hs)

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