Das Hospiz- und Palliativnetz Werra-Meißner erhält 3000 Euro von der Aktion Advent

„Sterben kein Tabu mehr“

Freuten sich über die Spende: Brigitte Kiese (von links), Renate Krämer und Rosel Staufenberg vom Hospiznetz bekamen 3000 Euro von WR-Redaktionsleiter Tobias Stück (links) und WR-Mediaberater Martin Meister überreicht. Foto: dir

Eschwege. Jeder Euro hilft, lautet das Motto der Aktion-Advent. Ziel der Spendenaktion von Werra-Rundschau und der Partnerzeitung HNA ist es, bedürftige Menschen in der Region Nordhessen und Südniedersachsen zu unterstützen. Und das Geld kommt direkt an: Aus der aktuellen Spendenrunde hat die Werra-Rundschau am Montag 3000 Euro an das Hospiznetz Werra-Meißner übergeben.

Das Geld soll für die vom Hospiznetz organisierten Qualifizierungskurse „Palliative Care und Hospizarbeit“ verwendet werden. Das Hospiznetz verfügt über 50 qualifizierte Mitarbeiter aus den Gesundheitsberufen und koordiniert die Versorgung von bis zu über 200 schwer kranken Patienten pro Jahr - auch in Zusammenarbeit mit den einzelnen Hospizdiensten vor Ort. „Unser Ziel ist es, dass auch schwer kranke und sterbende Menschen so lange wie möglich Zuhause versorgt werden können“, sagt Birgit Kiese, Vorstand Hospiznetz. Allgemein solle die Versorgung und damit die Lebensqualität von Menschen in der Lebensendphase würdevoll gestaltet und vor allem auch die Angehörigen und Freunde begleitet und entlastet werden. Kiese freute sich zusammen mit Rosel Staufenberg und Renate Krämer vom Koordinationsteam des Netzwerkes über die Spende. „Die einstigen Tabuthemen Sterben und Tod sind nicht mehr so Tabu“, sagt Kiese.

Am 4. Februar startet die nächste Fortbildung für die es noch zwei Plätze gibt. Infos unter www.hpnwm.de.

Von Diana Rissmann

Kommentare