Neuer Stützpunkt der Deutschen Post in der Kreisstadt eröffnet - Arbeitsplatz für 60 Zusteller

Täglich 35 000 Briefe aus Eschwege

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Postverteilzentrum: David Lukat, Geschäftsführer des Immobilieninvestors ZSB Eschwege, Niederlassungsleiter Marcus Wulf, Zusteller Thomas Bode und Bürgermeister Alexander Heppe (von links) im neuen Stützpunkt der Post in Eschwege.

Eschwege. Der neue Zustellstützpunkt der Deutschen Post in Eschwege ist der zweitgrößte von 85 Standorten in der Region 35 000 Briefe und 2000 Pakete pro Tag werden in dem Neubau an der Eisenacher Straße am Hessenring pro Tag umgeschlagen. Gestern wurde der Neubau offiziell eröffnet.

Bereits Ende Juni war das Logistikunternehmen von seinen drei bisherigen Innenstadtstandorten „absolut komplikations- und reibungslos“, so Stützpunktleiterin Sandra Müller, in die neue Basis umgezogen. Der wachsende Internethandel habe zu starken Veränderungen geführt, am alten Standort sei das Paketaufkommen nicht mehr zu bewältigen gewesen, so Niederlassungsleiter Marcus Wulf. „Das neue Zentrum ist ein wichtiger Baustein für die Paketversorgung“, so Wulf.

60 Zusteller sind an dem Standort beschäftigt. 39 Transportfahrzeuge starten jeden Morgen in die Zustellbezirke in Eschwege, den Stadtteilen sowie den umliegenden Städten und Gemeinden. Meinhard, Wanfried, Meißner, Wehretal, Waldkappel, Weißenborn, Ringgau und Herleshausen werden aus der Kreisstadt beliefert. Auf mehr als 1000 Quadratmetern werden die Briefe und Pakete für die 40 Zustellbezirke im Kreisteil Eschwege umgeschlagen. Außerdem werden sämtliche Postsendungen aus den Kommunen in Eschwege umgeschlagen und für den Weitertransport vorbereitet. Der Zustellstützpunkt ist nach modernsten logistischen Arbeitsprozessen konzipiert. Mit der Zentralisierung sollen sollen erheblich einfachere Arbeitsabläufe erreicht werden.

Der Gebäudekomplex wurde im Auftrag der Deutschen Post von dem Immobilienunternehmen ZSB Eschwege gebaut, das jetzt Vermieter ist. Der Schalterbetrieb im Postgebäude an der Reichensächser Straße, der der Postbank zugeordnet ist, wird weitergeführt. Eschweges Bürgermeister Alexander Heppe lobte gestern Morgen bei der offiziellen Eröffnung des neuen Standortes den „gemeinsamen Kraftakt“ zur Erhaltung des Stützpunktes in der Kreisstadt. Beeindruckt zeigte er sich von der kurzen Bauzeit von lediglich einem viertel Jahr. „Die Zusteller sind wichtig für die Identität der Stadt“, sagte Heppe.

Von Harald Sagawe

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