Verdächtige sollen Krieg in Syrien unterstützt haben

Terrorverdacht: Polizei durchsucht Häuser in Kassel

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Kassel. Polizeikräfte haben am Donnerstagmorgen drei Wohnungen in Kassel durchsucht.

Hintergrund sind Ermittlungen der Staatanwaltschaften Kassel und Frankfurt gegen drei deutsche Staatsangehörige im Alter von 19, 22 und 23 Jahren. Ihnen werde vorgeworfen, den Krieg in Syrien von Deutschland aus logistisch zu unterstützt zu haben, wie die Behörden mitteilten.

Die Ermittlungen laufen demnach wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat und wegen des Verdachts der Aufnahme von Beziehungen zur Begehung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Die Männer sollen zudem die Absicht gehabt haben, selbst nach Syrien auszureisen, um sich dort an Kampfhandlungen zu beteiligen.

Die drei Beschuldigten haben offenbar deutsche Pässe, sollen aber einen tunesischen, türkischen und jugoslawischen Hintergrund haben. Haftbefehle seien nicht erlassen worden. Nach Informationen unserer Zeitung sollen die Männer vorübergehend in Gewahrsam genommen worden sein. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft bestätigte das nicht.

Bei den Durchsuchungen seien Beweismittel sichergestellt worden, die jedoch noch ausgewertet würden. Nähere Informationen dazu wollten die Staatsanwaltschaften mit Rücksicht auf die weiteren Ermittlungen dazu nicht geben. (clm)

Weitere Informationen folgen in Kürze an dieser Stelle.

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