Zwei Hallen und Bürotrakt auf 15.000 Quadratmeter-Areal geplant

Zwei Unternehmer investieren Millionenbetrag und bauen gemeinsam in Niederhone

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Gemeinsame Pläne: Wirtschaftsförderer Wolfgang Conrad (von links), Thomas Sippel und Rainer Tille (beide Firma Hiebenthal) Jörg Hiebenthal sowie Tim Brackmann stellen das Projekt in Niederhone vor.

Niederhone. Einen Millionenbetrag investieren zwei Eschweger Unternehmen in ihre Gewerbeansiedlungen an der Bundesstraße 249 im Eschweger Stadtteil Niederhone.

Jörg Hiebenthal vom gleichnamigen Bauunternehmen und der Maschinenbauingenieur Tim Brackmann bauen auf dem 15 000 Quadratmeter großen Areal zwei Hallen und einen Bürotrakt.

Nach den Boden- und Erschließungsarbeiten soll der Hochbau im kommenden Jahr beginnen. „Mitte 2017 werden die Betriebsstätten bezugsfertig sein“, kündigt Hiebenthal an. Das Hoch- und Tiefbauunternehmen mit Sitz im Gewerbegebiet an der Thüringer Straße erweitert seine Betriebsstätte.

„Wir möchten gern in Eschwege bleiben und haben hier die Gelegenheit zur Erweiterung“, sagt Hiebenthal. Er benötige für seine hochwertigen Baumaschinen wetterfeste Einstellmöglichkeiten. Die entstehen auf dem Gelände direkt am Zubringer zu der vierspurigen Ausfallstraße.

Brackmann will in seiner Halle automatisierte Antriebstechniken entwickeln. „Ich arbeite an selbstfahrenden Arbeitsmaschinen“, erzählt Brackmann. Das Bauprojekt mit Hiebenthal auf dem gemeinsamen Grundstück ist mehr oder weniger zufällig entstanden. Hiebenthal habe eigentlich nur im Auftrag für Brackmann bauen sollen. Auf der Suche nach einem passenden Areal sei er auf das Gelände in Niederhone gestoßen.

Eschweges Wirtschaftsförderer Wolfgang Conrad hat das Grundstücksgeschäft mit der Kreisstadt schließlich vermittelt. Das Vorhaben passt nach Angaben Conrads in die Eschweger Unternehmenslandschaft.

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