Studienreise nach Denver

Landtagsabgeordnete Lena Arnoldt erlebt heiße Phase des US-Wahlkampfes

Am Dienstag wird entschieden, wer ins Weiße Haus einziehen wird: Hillary Clinton hat momentan die Nase knapp vor Donald Trump vorn. Doch das US-Wahlsystem ist kompliziert. Lena Arnoldt wird hinter die Kulissen schauen dürfen. Foto: dpa

Eschwege. Die heimische Landtagsabgeordnete Lena Arnoldt wird am Samstag in die USA fliegen, um die Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten hautnah zu verfolgen.

Die CDU-Abgeordnete reist auf Einladung der Partnerschaft der Parlamente (PdP) nach Denver im Bundesstaat Colorado. Alle Kosten tragen die Teilnehmer selbst. Die „National Conference of State Legislatures“ (NCSL) übernimmt die Organisation für die deutsche Delegation in den USA.

Lena Arnoldt

Die Partnerschaft der Parlamente vertritt als überparteilicher Verein seit 33 Jahren die Interessen der Landtage, der Abgeordneten und Mandatare in Fragen der transatlantischen und internationalen Beziehungen. Seinem Handeln liegt gemäß der Satzung der Völkerverständigungsgedanke zugrunde.

Arnoldt wird bis Mittwoch in Colorado bleiben und sowohl die Atmosphäre aus dem Endspurt im Wahlkampf als auch die Wahl selbst und die Reaktionen hinterher aufnehmen. „Ich möchte gerne die Stimmung im Land aufnehmen und verstehen, wie die Amerikaner bei der Präsidentschaftswahl ticken“, sagt Arnoldt. Es müsse einen Grund geben, warum Kandidat Donald Trump beispielsweise nicht aussichtslos abgeschlagen sei. Zurzeit (4. November) stimmen 46,6 Prozent für Clinton, 45,1 Prozent für Trump.

Von Tobias Stück

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