Jubiläum: 50 Jahre Auferstehungskirche in Eschwege

Seit 50 Jahren ein Ort der Verbindung: die Auferstehungskirche auf dem Eschweger Heuberg. Foto: Rimbach

Eschwege. „Auf die Menschen zugehen und einladend wirken“ – so lässt sich die Arbeit der inzwischen 50 Jahre alten evangelischen Auferstehungskirche auf dem Heuberg in Eschwege zusammenfassen.

Dabei galt die Kirche seit der zweiten Hälfte der 50er- Jahre als Verbindung der verschiedenen Menschen, die in dieser Zeit in das Wohngebiet Heuberg zogen und im damals als Schmuckkästchen Eschweges bekannten Gebiet eine Familie gründeten.

Aufgrund des hohen Zuspruchs, den das Wohngebiet innerhalb der ersten Jahre erhielt, wurde im Jahre 1963 der Grundstein, der die Inschrift „Christus ist auferstanden“ trägt, gelegt. Die eigene Kirche mit einem Gottesdienstraum im Ober- und einem Gemeinderaum im Erdgeschoss konnte am 19. Juni 1966 eingeweiht werden. Für die bunt durchmischte Kirchengemeinde war zuerst Pfarrer Hans Mener zuständig, der nach zwei Jahren von Dieter Bromm abgelöst wurde – bevor Kristina und Stephan Bretschneider diese Aufgabe übernahmen. Seit August 2013 betreut Pfarrer Joachim Meister die Gemeinde.

„Wir sind eine junge, offene Gemeinde“, weiß er und sieht darin auch eine Chance für die Kirche, immer wieder neue Wege zu finden, um für alle da sein zu können. So lädt der Kindergottesdienst die jüngsten Gemeindemitglieder hier jeweils einmal im Monat an einem Samstag zwischen 15 und 17 Uhr zu Spielen und Essen ein, während das Kino for Kids mit Fackelwanderung und einer Übernachtung im Gemeinderaum bei den Neun- bis 13-Jährigen bereits derart beliebt ist, dass stets alle Plätze belegt sind. Mit einer Kinderecke im hinteren Bereich des Gottesdienstraums heißt die Auferstehungskirche bereits ihre jüngsten Gäste willkommen.

Auffällig sind hier außerdem die Auferstehungssymbolik, auf der nur bei starkem Lichteinfall „Christus“ zu lesen ist, und das Passionstriptychon, das zu Beginn der 50er- Jahre von Günther Schaumberg gestaltet wurde und eine außergewöhnliche Geschichte birgt.

Die Kirche, die in der Anne-Frank-Schule, der katholischen Kirchengemeinde und den Werraland-Werkstätten Partner gefunden hat und zudem einen barrierefreien Eingang besitzt, heißt auch zu ihrem 50-jährigen Jubiläum alle Gäste ab 14 Uhr zu einem Festgottesdienst mit dem Eschweger Posaunenchor und einem anschließenden Kaffeetrinken mit der Gemeinde willkommen.

Von Eden Sophie Rimbach

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