Werratal-Tourismus-GmbH feiert fünfjähriges Bestehen / 2012 kamen 761 000 Gäste

Viel erreicht und noch viel zu tun

Die Tourismus-Region fest im Griff: Die Mitarbeiterinnen der WTMG-Geschäftsstelle Sarah Schinkel, Nursen Yasbay, Romina Curreli, Geschäftsführerin Claudia Krabbes Anett Reyer-Günther und Daniela Sperling. Foto: D.S.

Eschwege. Die Werratal-Tourismus-Marketing GmbH (WTMG) hat in den fünf Jahren ihres Bestehen schon einiges hinter, aber noch viel vor sich. „Wir sind ein gutes Stück vorangekommen, haben aber noch längst nicht alles realisiert“, sagte WTMG-Geschäftsführerin Claudia Krabbes anlässlich des fünfjährigen Bestehens der Organisation.

So sei vor fünf Jahren mit der Einführung der Dachmarke Werratal ein erster wichtiger Schritt gegangen worden, mit der die Region bundesweit vermarktet werden könne.

Außerdem seien einige touristische Attraktionen wie der Mountainbike-Park mit seinen 23 Strecken und sieben Rennrad-Routen geschaffen worden. Auch der Werra-Burgen-Steig von der Tannenburg nach Hann. Münden schreite noch in diesem Jahr seiner Vollendung entgegen. Mit seinen Premiumwanderwegen gehöre der Werra-Meißner-Kreis ohnehin zu den schönsten Wandergebieten Deutschlands.

„Wir sind eine junge touristische Destination“, sagte Landrat Stefan Reuß. Ziel sei es von Anfang an gewesen, mehr Touristen in die Region zu holen.

761 000 Gäste und 177 000 Übernachtungen wurden im vergangenen Jahr im Werra-Meißner-Kreis registriert - kaum eine Veränderung gegenüber dem Jahr 2008. „Die Zahlen spiegeln aber nur teilweise die Realität wider, da Gäste nur in Betrieben mit mehr als neun Betten (ab 2012: zehn Betten) überhaupt gezählt werden“, sagte Krabbes. Sie rechnet damit, dass die Zahlen langfristig steigen.

Für die kommenden fünf Jahre hat sich die WTMG vorgenommen, das Werratal besser über Reiseveranstalter buchbar zu machen und die Beherbergungs- und Gaststättenbetriebe noch mehr in das Konzept einzubinden. „Da gibt es noch viel zu tun“, sagte Eschweges Ehernbürgermeister und Vorsitzender des Werratalvereins, Jürgen Zick.

Finanzielle Engpässe für die GmbH, die durch die kommunalen Schutzschirm entstehen könnten, will der für den Tourismus zuständige Erste Beigeordnete Rainer Wallman möglichst vermeiden. „Wenn wir Mittel streichen, sind Projekte gefährdet“, sagte er.

Von Dieter Salzmann

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