Viel Potenzial in der Region

Viele Nackte: Ausstellung der Mitglieder des Kunstvereins im Hochzeitshaus

Eschwege. Die Nackten sind natürlich immer ein Blickfang. Vor allem, wenn sie wie von Andrea Müller-Nadjm so groß und opulent in Szene gesetzt werden - und dann auch noch teilweise Hundeköpfe tragen.

Viele Nackte: Ausstellung der Mitglieder des Kunstvereins im Hochzeitshaus

Die 60 Werke von 19 Künstlern, die im Rahmen der Ausstellung „Zehn Jahre Kunstverein - Kunst statt Krempel“ in der Lichtgalerie des Hochzeitshauses Eschwege gezeigt werden, nehmen den Betrachter mit auf eine Reise durch die Welt der unterschiedlichen Möglichkeiten.

Ob Öl, Aquarell oder Zeichnungen, ob Bilder, Collagen, Plastiken oder Fotografien, den gestalterischen Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt, den Themen auch nicht. Seit zehn Jahren tritt der Kunstverein Eschwege dafür an, Kunstinteressierten ein hochwertiges Programm an Ausstellungen und Workshops zu bieten und hat sich im Laufe der Zeit dabei vor allem auf die bildende Kunst spezialisiert.

In der Ausstellung zum zehnjährigen Bestehen des Vereins zeigen die Mitglieder nun, wie viel kreatives Potential sie auch in den eigenen Reihen versammeln. Zur Vernissage begrüßte die Vorsitzende, Angelika Knapp-Lohkemper ein großes Publikum im Hochzeitshaus. „Häufig konzentriert sich das öffentliche Interesse auf die großen Kunst- und Kulturzentren in den Großstädten. Das ist schade, denn dabei wird häufig vergessen, dass in den ländlichen Regionen einen beeindruckende kulturelle Vielfalt anzutreffen ist“, sagte Eschweges Bürgermeister Alexander Heppe. So kann der Kunstverein Eschwege inzwischen nicht nur die Ausstellungen von namhaften Künstlern nach Eschwege holen, sondern fördert auch das Schaffen der regionalen Kunstschaffenden.

Die Vernissage wurde musikalisch begleitet von Dr. Wolfgang Meinke und Stefan Adler, Hans-Dieter Credé hielt die Laudatio und Günter Köthke steuerte satirische Gedichte bei. Die nächste Ausstellung mit Werken von Christine Reickens und Klaus Fischer eröffnet dann am 13. März.

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