Hubschrauber und Wasserschutzpolizei im Einsatz

Letzte Chance: Werra wird für die Suche nach Aref abgesenkt

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Wanfried. Die Suche nach dem vermissten Aref aus Wanfried geht am Montag weiter: Der Pegel der Werra wird dafür am Montagvormittag zwischen Wanfried und Eschwege abgesenkt. "Wir wollen diese letzte Möglichkeit auf der Suche nach Aref nicht verstreichen lassen", sagt Polizeisprecher Jörg Künstler.

Aktualisiert um 13.47 Uhr

Die Wasserschutzpolizei war mit zwei Booten im Einsatz, um das rund neun Kilometer lange Flussstück zwischen dem Wanfrieder Hafen und der Schleuse in Eschwege abzusuchen. Am Stauwehr an der Schlossmühle in Eschwege wurde auch der Pegelstand der Werra reguliert. Um rund 35 Zentimeter wurde der Wasserstand auf dem Teilstück abgesenkt. Vorher und hinterher wurde die Werra mit einem Hubschrauber bis nach Niedersachsen überflogen. Bis zum Mittag blieb die Suche erfolglos.   

Der Fünfjährige wird bereits seit dem 4. April vermisst. Die Polizei ermittelt in mehrere Richtungen. Sowohl ein Unglücksfall als auch ein Verbrechen kommen in Betracht. Zum einen wurde bereits mehrfach intensiv die Werra und das Ufergelände abgesucht. Zum anderen sucht die Polizei Fahrer und Beifahrerin eines schwarzen BMW X5, der am Tag des Verschwindens vor der Flüchtlingsunterkunft in Wanfried, in der Aref mit seiner Familie lebt, gesehen wurde. "Bislang gibt es hierzu keine neuen Erkenntnisse", sagt Künstler. 

Nach Angaben des Wasser- und Schiffahrtsamts Hann. Münden ist der hauptsächlich von Freizeitsportlern genutzte Abschnitt der Werra noch bis Mittwoch für die Suche gesperrt.

Taucher waren bereits im Einsatz

Taucher suchen in der Werra nach vermissten Aref


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