Geldstrafe für Mann aus dem Werra-Meißner-Kreis

Wegen Betrug verurteilt: Hochzeit gefeiert, aber nicht bezahlt

Werra-Meißner. Zu einer Geldstrafe wegen Betruges ist am Dienstagmorgen ein 40 Jahre alter Mann aus dem Werra-Meißner-Kreis verurteilt worden.

 Das Urteil vor dem Amtsgericht in Eschwege fiel in Abwesenheit des Beschuldigten: Weder er noch die zwei geladenen Zeugen waren zu der Verhandlung erschienen – „trotz fristgerechter Ladung unentschuldigt“, wie Richterin Kirsten Schmidt anmerkte. Der 40-Jährige muss nun 60 Tagessätze zu je 50 Euro zahlen. Außerdem hat er die Kosten des Verfahrens zu tragen. Der Mann ließ durch sein Fehlen die Chance, sich zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen zu äußern, ungenutzt verstreichen.

Und selbige wogen schwer: Laut Anklageschrift soll der 40-Jährige im Juli des Jahres 2014 die Räumlichkeiten einer Gaststätte in Rostock gebucht haben, um dort seine Hochzeitsfeier auszurichten. Bereits zu diesem Zeitpunkt, so der Vorwurf, soll der 40-Jährige gewusst haben, dass er weder willens noch in der Lage gewesen sei, den Gesamtbetrag für die Feier zu bezahlen. Für die Bewirtung der Hochzeitsgäste sowie die Kosten für insgesamt 18 Übernachtungen wurden schließlich 5600 Euro fällig. Nach einer Anzahlung von 1000 Euro, die der 40-Jährige noch geleistet hatte, blieben die Betreiber der Gaststätte auf 4600 Euro sitzen.

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