Die weltgrößte Geisterbahn steht zum Johannisfest in Eschwege

78 Aussteller halten auf dem Johannisfest 2016 ein groß-artiges Angebot bereit. Der Aufbau läuft seit Donnerstag. Mit dabei ist in diesem Jahr die größte mobile Geisterbahn der Welt.

Eschwege. Auch wenn man bei den tropischen Außentemperaturen noch nicht ganz dran glauben mag - beim Besuch des Johannisfests wird in diesem Jahr zahlreichen Menschen ein eiskalter Schauer den Rücken hinunterlaufen. Das liegt an der weltgrößten mobilen Geisterbahn, die zum ersten Mal auf dem Festplatz am Werdchen gastiert.

Seit Donnerstagabend sind die ersten der 78 Aussteller mit dem Aufbau ihrer Fahrgeschäfte beschäftigt. Das Fest beginnt am Donnerstag, 30. Juni.

Die Geisterbahn 

Das „Dämonium“ ist mit vier Stockwerken und einer Höhe von 25 Metern die größte mobile Geisterbahn auf der Welt. Pro Stunde können in sechs Zügen bis zu 1500 Personen befördert werden. Zahlreiche Effekte und Live-Akteure lehren Besuchern je nach Altersklasse das Fürchten.

Das Zubehör der Geisterbahn wurde in 15 Schwertransportern angeliefert und mit drei Kränen aufgebaut. Inhaber Martin Blume, der mit seinem Fahrgeschäft gerade aus Riga kommt, sagt: „Die Station in Eschwege hat super in den Zeitplan gepasst. Mit ,Dämonium’ sind wir zum ersten Mal überhaupt hier in der Region zu Gast.“ Nächste Station ist dann Düsseldorf.

Attraktionen 

Knapp 80 Fahrgeschäfte und Buden drängen sich zum Johannisfest dicht an dicht auf dem Werdchen. Den Besucher erwartet eine bunte Mischung aus Action, Showprogramm, kulinarischen Genüssen und jeder Menge Spaß. Für Adrenalinkicks sorgen zum Beispiel die Attraktionen „Voodoo-Jumper“, „Chaos-Airport“ oder die Überschlagschaukel „Avenger“. Hoch hinaus geht es mit „Skydance“. In 55 Metern Höhe haben Insassen einen hervorragenden Blick über den Festplatz und Eschwege. Auch ein Kinder-programm wird geboten.

Das EM-Viertelfinale 

Damit kein Fußballfan das Viertelfinale mit möglicherweise deutscher Beteiligung am Samstagabend, 21 Uhr, verpasst, haben Uwe Gondermann und sein Team vorgesorgt. Ein Teil des großen Festzelts wird vor dem Anpfiff abgehängt, sodass ein separater Bereich zum Fußballschauen auf der Leinwand möglich ist. „Public Viewing auf dem Johannisfest sozusagen“, sagt Gondermann.

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