Oberstufengymnasium in Eschwege erklärt beim Tag der offenen Tür den Weg zum Abitur

„Wer will, der schafft es auch“

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Einblick in die Naturwissenschaften. Im Labor zeigen die Oberstufenschüler, wie Chemie funktioniert. Zahlreiche Versuchsanordnungen waren für die Besucher vorbereitet worden.

Eschwege. Das Ziel ist das Abitur. Die Wege, die dorthin führen, können ganz unterschiedlich gestaltet und den individuellen Stärken der Schüler angepasst werden.

Gestern Nachmittag präsentierte sich das Oberstufengymnasium (OG) in Eschwege der Öffentlichkeit beim Tag der offenen Tür.

In erster Linie angesprochen waren die Schüler, die im nächsten Sommer aus der Mittelstufe an die Bildungseinrichtung wechseln wollen, sowie deren Eltern. Schulleitung und Lehrer informierten über das Angebot und gingen in Einzelgesprächen auf die individuellen Vorstellungen der Besucher ein. „Wir wollen ehrliche Informationen zu Inhalten weitergeben und Möglichkeiten aufzeigen“, sagte Schulleiter Wolfgang Stenner. Und weiter: „Wenn eine solche Entscheidung ansteht, haben Eltern und Schüler das Recht, kennen zu lernen, was sie erwartet.“

Fragen würden beantwortet, Probleme geklärt, ganz individuell beraten, versprach der Direktor.

Dabei kam die Information nicht nur aus Pädagogensicht. Die jetzigen Schüler des Oberstufengymnasiums hatten ihre Mitschüler im Vorfeld des Beratungstages befragt. Die sollten sagen, wie sie selbst das OG sehen. Die Ergebnisse präsentierte die Arbeitsgruppe gestern. Ein breites Kursangebot, eine gute Ausstattung sowie freundliche und helle Räume seien die Pluspunkte, lautet das Schüler-Urteil.

„Wer will, der schafft es auch“, so das persönliche Resümee von Florian Fesch zu den Aussichten, das OG nach drei Jahren mit dem Abitur zu verlassen.

Und zu sehen gab es gestern Nachmittag auch noch eine ganze Menge: In den naturwissenschaftlichen Fächern wurde für die Besucher experimentiert. Natürlich gehörte auch der obligatorische Knall im Chemielabor dazu, ebenso wie der Blick durch das Mikroskop.

Die Schule wurde vor knapp vierzig Jahren gegründet. Zurzeit unterrichten 72 Lehrer 465 Schüler.

Von Harald Sagawe

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