Versorgungsquote im Kreis liegt bei knapp 43 Prozent

Genug Platz für Kinder unter drei Jahren

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Werra-Meißner. Eltern, die einen Platz in einer Kindertagesstätte für ihren ein bis drei Jahre alten Nachwuchs suchen, haben im Werra-Meißner-Kreis gute Aussichten auf Erfolg: Die Versorgungsquote für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren liegt bei 42,8 Prozent.

Die Quote für Hessen liegt bei 28,8 Prozent (Stand 1. März 2014).

Die Chancen steigen dabei je nach Region: Wer in das beschauliche Weißenborn zieht, kann sich über eine fast 100-prozentige Abdeckung freuen: Von den dort derzeit lebenden 18 Kindern unter drei Jahren ist Platz für 17 dieser Kinder.

 Auf Platz zwei folgt mit weitem Abstand die Gemeinde Berkatal mit einer Quote von knapp 57 Prozent, 17 der dort lebenden 30 Kinder unter drei Jahren finden dort einen Platz in einer entsprechenden Einrichtung. „Ich telefoniere jeden Sommer die Eltern ab und kann mir so ein Bild machen, was gewünscht ist“, sagt Bürgermeister Friedel Lenze, „so konnten wir in den vergangenen Jahren schrittweise unser Angebot aufbauen.“

 Schlusslicht der 16 Städte und Kommunen aus dem Kreis ist Großalmerode, wo für 25,4 Prozent der unter Dreijährigen ein Betreuungsplatz zur Verfügung steht: „Das liegt nicht daran, dass wir hier nicht planen können“, heißt es bei der Stadt, „sondern dass es hier keinen weiteren Bedarf gibt.“ Bislang hätten alle Eltern einen Platz für ihr Kind bekommen.

Die Zahlen setzen sich aus den Plätzen der Kitas und denen der Einrichtungen von der Evangelischen Familienbildungsstätte zusammen. „Derzeit gibt es 59 Kindertagesstätten im Kreis“, sagt Ilona Friedrich, die beim Kreis für den Bereich Jugend, Familie, Senioren und Soziales zuständig ist. Davon hätte mittlerweile fast jede eine U3-Gruppe. Derzeit sind weitere Gruppen in den Städten Sontra, Eschwege, Hessisch Lichtenau, Witzenhausen sowie der Gemeinde Ringgau geplant.

Von Constanze Wüstefeld

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