Aktuelle Informationen und Bilder gibt es hier

Werraman: Mock und Nehme die großen Sieger beim Volkstriathlon

Eschwege/Meinhard. Der Startschuss ist gefallen: Die ersten der insgesamt 763 Starter beim Werraman-Triathlon sind  pünktlich um 12 Uhr im Wasser am Meinhardsee. Auf dem Marktplatz zählte Moderator Sebastian Labitzke den Countdown zum Start. Wir halten Sie an dieser Stelle über die aktuellen Entwicklungen an der Strecke auf dem Laufenden.

"Wir sind gespannt, wann die ersten im Ziel einlaufen", sagt Moderator Labitzke: "Wird die Stunde geknackt?". Wir werden es hier am Marktplatz bald erleben.  Lange warten musste Labitzke nicht, denn Philipp Mock knackte die Stunde und war bereits nach 58:45 im Ziel.

Aktualisiert um 15.27 Uhr.

Der erste aus dem Wasser war er aber nicht, das war Matthias Junghans. Aber Schwimmen ist laut Mock selbst auch nicht seine Stärke. Auf der Laufstrecke allerdings war er dann der Erste. Und so blieb es bis ins Ziel. Ihm folgte Kevin Reimuth (1:00:11) und als dritter kam Matthias Junghans (1:03:13) ins Ziel. Die drei gratulierten sich gegenseitig - sportlich fair.

Die erste Frau im Ziel war die Vorjahressiegerin Tanja Nehme aus Bad Emstal (1:10), ihr folgte Anna Riethmüller (1:12:28) und Imke Reinhardt (1:12:45).

Handicap ist kein Handicap

Die blinde Bärbel Dick hat es in wahnsinnigen 1:48:17 geschafft. Begleitet wurde die von Geburt Sehbehinderte von Trainer Kurt Schäfer, der mächtig stolz ist. Bärbel Dick selbst war überrascht, wie einfach ihr ihr erster Triathlon gefallen ist. "Auch die Schwimmstrecke war gar nicht schlimm", sagt sie. Erst hatte sie Befürchtungen in so einer großen Menschenmenge ins Wasser zu gehen. "Ich war so langsam, dass die anderen schnell vorbei waren und dann konnte ich in Ruhe schwimmen", sagt sie. Einzig der Feldweg nach Eschwege habe sich gezogen und sei langweilig gewesen. "Aber der Applaus an der Strecke hat mich angetrieben."

Neue Radstrecke ist hart

Von wegen flache Radstrecke, dann wird es leichter: "Ich musste die ganze Zeit drücken, das war hart", sagt Philipp Mock. Tanja Nehme bestätigt das: "Ich wäre lieber wieder den Berg bei Hitzelrode hoch." Auch das Stück Feldweg von Grebendorf nach Eschwege fanden einige Sportler nicht so gut. "Der Weg war sehr ruckelig", sagte Mock

Cupstarter sind Klasse

"Gerade bei den Cupstartern zeigt sich, dass der Werraman zwei wunderbare Gesichter hat", sagt Moderator Labitzke. Der Triathlon sei perfekt für Profis und Hobbysportler. Mittlerweile die die dritte und letzte Cupstarter-Gruppe auf der Strecke.

Die Strecke

Der Startschuss fällt in diesem Jahr in der Wechselzone am Meinhardsee. Wegen der schlechten Wasserqualität im Werratalsee wurde die komplette Strecke kurzfristig überarbeitet. Nach dem Schwimmen geht es auf der Radstrecke zweimal rund um den Meinharder Ortsteil Jestädt bevor es auf die Laufstrecke geht. Ziel ist wieder auf dem Marktplatz in Eschwege.

Bilder vom Werraman 2015/Teil 4

Bilder vom Werraman 2015/Teil 5

Die Werra-Rundschau wünscht allen Teilnehmern und dem Publikum viel Spaß.

Kommentare