Wieder zuhause in der Stadthalle Eschwege

Wohltätigkeitskonzert der Bundespolizei Eschwege

Mitreißend: Am Ende des Konzerts waren die Saxophonisten ins Publikum gegangen und ernteten stürmische Ovationen bei ihrer Interpretation von „In the mood“.. Foto: Pujiula

Eschwege. Endlich wieder zuhause. Vor vier Jahren hatte das traditionelle Wohltätigkeitskonzert der Stadt Eschwege und der Bundespolizei Eschwege zum vorläufig letzten Mal in der Stadthalle stattgefunden. Und nun, nach zwei Zwischenspielen auf dem Gelände des Aus- und Fortbildungszentrums der Bundespolizei, fand das Konzert wieder in der frisch renovierten Stadthalle statt, die an diesem Samstag sehr stark besucht war.

Das erwartungsfreudige Publikum genoss den Abend in der vertrauten Umgebung und mit dem vertrauten Orchester, dem Bundespolizeiorchester Hannover, ein immer gerne gesehenes Ensemble, das wieder einmal für einen schönen, sonoren Abend sorgte. Denn die etwa fünfundvierzig Musiker erwiesen sich als echte Profis, die alle Stilrichtungen beherrschen - sie sind halt die musikalische Visitenkarte der Bundespolizei und erfüllen diese Funktion mit Bravour, diesmal unter der ruhigen Leitung von Harald Frey.

Nach dem zackigen Auftakt, natürlich einem Marsch, gab es ein gemeinsames Grußwort von Martin Kröger, dem Leiter der Bundespolizei Eschwege, und Eschweges Bürgermeister Alexander Heppe.

Mit diesem gemeinsamen Auftritt betonten beide die enge Beziehung zwischen der Stadt und der Bundespolizei, die in der nun sechzigjährigen Präsenz in Eschwege zu einem festen Bestandteil der Stadt geworden ist. Und dann „sprach“ nur die Musik - und auch Moderator Dirk Hillebold, auch er ein alter Bekannter, der sich mit seinen Kommentaren und eingestreuten Witzen in Bestform zeigte. Von Johann und Eduard Strauß bis hin zum rotnasigen Rudolph spannte sich der breite Programmbogen, der mit Benny Goodman Memories und einem Medley aus River Dance mit besonders viel Applaus bedacht wurde. Und natürlich gehörte auch Weihnachtliches dazu: mit „Feliz Navidad“ und einem weihnachtlichen Potpourri.

Als Zugabe gab es den Radetzki-Marsch und, besonders mitreißend gespielt, „In the mood“: Hier zeigte sich das Orchester als tolle Bigband mit Glenn-Miller-Sound.

Von Francisco Pujiula

Kommentare