Nie wurden mehr Fälle in den Kliniken in Eschwege und Witzenhausen behandelt

Jetzt wird in den Klinik-Standort Eschwege investiert: (von links) Geschäftsführerin Dr. Claudia Fremder, Landrat Stefan Reuß,, Geschäftsführer Christoph Maier, Technischer Leiter Reiner Meister und und Architektin Daniela Kirschner-König. beim Spatenstich für den neuen Funktionstrakt. Foto: Stück

Eschwege. Noch nie wurden im Klinikum Werra-Meißner so viele Patienten behandelt, wie im Jahr 2015. 18 360 Fälle wurden im vergangenen Jahr in den Kliniken in Eschwege und Witzenhausen behandelt.

Das geht aus Zahlen hervor, die Geschäftsführung und Aufsichtsrat gestern veröffentlich haben. Das sind 3,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor, berichten Ausichtsratsvorsitzender Stefan Reuß und die Geschäftsführer Dr. Claudia Fremder und Christoph Maier.

Die hohe Anzahl an behandelten Menschen wirkt sich auch positiv auf das Betriebsergebnis der Gesundheitsholding aus. 1,33 Millionen Euro betrug der Jahresüberschuss 2015. Ein Großteil des Gewinns erwirtschaftete das Klinikum. 1,29 Millionen Euro geht auf das Konto der Krankenhäuser. Das hängt mit dem steigenden Alter der Bevölkerung im Kreis zusammen. „Je älter man wird, desto häufiger muss man Leistungen im Krankenhaus in Anspruch nehmen“, sagt Dr. Claudia Fremder.

Die Gesundheitsholding beschäftigte im vergangenen Jahr 1064 Männer und Frauen. Sie teilen sich 681,5 Stellen. Unter den Mitarbeitern befinden sich 85 Auszubildende. „Hier könnten wir noch mehr einstellen“, sagt Maier. Die Kapazitäten ließen bis zu 120 Azubis zu. Die Angestellten sind nach wie vor mit einem Zukunftssicherungstarifvertrag ausgestattet. Der zweite seiner Art läuft noch bis zum Jahr 2020. Die Angestellten müssen auf 1,45 Prozent Lohn verzichten. Auch für 2016 wird nach aktuellem Stand mit einem Gewinn geplant.

Spatenstich für den Funktionstrakt am Klinikum in Eschwege

Der Jahresüberschuss von 1,3 Millionen wird in den neuen Funktionstrakt des Eschweger Krankenhauses investiert. Im September haben die Abrissarbeiten begonnen, gestern wurde der Spatenstich für den Rohbau getätigt. Bis zum Jahr 2018 werden hier 12,5 Millionen Euro investiert. 8,8 Millionen davon sind Fördermittel.

Mehr über die Jahresbilanz, die Bauarbeiten und einen Kommentar über die Zukunftsfähigkeit des Konzerns lesen Sie in der gedruckten Mittwochsausgabe der Werra-Rundschau.

Kommentare