Zwei neue U3-Gruppen für Eschweger Kita Kleine Strolche

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Freuen sich über den Zuwachs: Kita-Leiterin Gudrun Jost mit einigen Kindern aus der Kita sowie Sozialdezernent Reiner Brill (Mitte) und Hartmut Adam, Fachbereichsleiter Familie, Soziales und Ordnung der Kreisstadt.

Eschwege. Die Kindertagesstätte Kleine Stolche wächst weiter. Die Stadt Eschwege hat nun den Weg für einen Erweiterungsbau freigemacht. Mit dem zusätzlichen Betreuungsangebot steigt die Versorgungsquote in der U3-Betreuung in der Kreisstadt von 37 auf über 40 Prozent.

Eschwege. Zwar heißt die Awo-Kita am Himmelreichsgraben in „Die Bauanträge sind bereits durch, jetzt kann es losgehen", sagt Erster Stadtrat und Sozialdezernent Reiner Brill.

Bereits zum neuen Kindergartenjahr im August soll der zweigeschossige Anbau fertig sein und bietet Platz für zwei U3-Gruppen für bis zu 24 Kinder. Die Kreisstadt reagiert damit auf die deutliche Nachfrage nach Betreuungsplätzen im Krippenbereich. „Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung“, sagt Brill. Um der Nachfrage gerecht zu werden, sollte zunächst ein Gebäude in der Dr.-Walter-Thom-Straße zur Krippe umgebaut werden. Allerdings seien laut Brill bei dem Vorhaben die Kosten davongerannt. „Deshalb haben wir uns entschieden, neu zu bauen und die Kita Kleine Strolche ist ein geeigneter Standort“, sagt Brill. „Damit stellen wir uns zukunftsfähig auf“, sagt Brill.

Insgesamt kostet der zweigeschossige und etwa 250 Quadratmeter große Anbau 610 000 Euro. Das Land Hessen bezuschusst den Bau mit 300 000 Euro. Eschwege investiert damit 310 000 Euro in das Gebäude, welches im Eigentum der Stadt ist und von der Arbeiterwohlfahrt (Awo) als Träger der Kita betrieben wird.

Kita-Leiterin Gudrun Jost blickt dem Anbau gelassen entgegen. „Das ist nicht mein erster Umbau und bislang war es nie schlimm“, sagt sie. Sie geht davon aus, dass die die Lärmbelästigung in Grenzen halten und wird. Friedrich Klein, stellvertretender Geschäftsführer des Awo-Kreisverbandes Eschwege, ist hocherfreut über den Ausbau seiner Einrichtung: „ Wir freuen uns über die zusätzlichen Krippengruppen, das sichert die Zukunft der Einrichtung.“ Besonders erleichtert ist er darüber, dass Awo, Eltern und Stadt bei dem Ausbau an einem Strang ziehen. „Auf die Eltern kommen bei der neuen Größe ja auch einige Veränderungen zu“, sagt Brill.

Mit den neuen Gruppen wird natürlich auch das Personal der Kita aufgestockt: Derzeit gibt es 18 Erzieher, sechs weitere werden neu angestellt. „Zwei der neuen Erzieher fangen bereits im Januar an, weil wir wieder eine Übergangsgruppe anbieten“, sagt Jost. Bis die neuen Räume fertig sind, bietet die Kita bereits eine weitere U3-Gruppe ab Januar an.

Von Diana Rissmann

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