40 000 Euro Strafe wegen Schwarzarbeit

Schwalmstadt. Zu einem Bußgeld von 40 000 Euro ist ein osteuropäischer Unternehmer jetzt vom Amtsgericht Gießen verurteilt worden, weil er acht ausländische Arbeiter länger als einen Monat in Deutschland ohne Arbeitsgenehmigung beschäftigt hat.

Als die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Gießen die Bauarbeiter beim Aufbau eines Holzfertighauses im Schwalm-Eder-Kreis überprüfte, wiesen sich alle als selbstständige Bauunternehmer aus. Die Ermittlungen belegten aber, dass ihr Chef die Gewerbeeintragungen veranlasst hatte, um die Arbeitserlaubnisse zu umgehen und von den illegalen Beschäftigungsverhältnissen abzulenken. Der 53-Jährige will die Strafe abstottern. (jum)

Quelle: HNA

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